NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Berlin vertagt Trichet-Nachfolge



Berlin - Die Bundesregierung hat sich weiterhin noch nicht offiziell auf eine Position zur Nachfolge von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet festgelegt. Die Entscheidung auf europäischer Ebene über die Nachfolge im Präsidium der Europäischen Zentralbank stehe nicht vor Ende Juni an. Deshalb werde sich die Bundesregierung hierzu auch erst zeitnah entscheiden, sagte Vize-Regierungssprecher Christoph Steegmans am Mittwoch in Berlin. dpa

Intel steigert Umsatz um 25 Prozent

Santa Clara - Intel nimmt Skeptikern mit Rekordzahlen den Wind aus den Segeln. Der Umsatz des weltgrößten Chip-Herstellers stieg im ersten Quartal um 25 Prozent auf noch nie dagewesene 12,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn vergrößerte sich um 29 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro). Für den Schub sorgten vor allem das Geschäft mit Servern für große Rechenzentren sowie Unternehmen, die ihre Computer erneuern. Die Börse feierte die Zahlen am Mittwoch mit einem vorbörslichen Kurssprung von sechs Prozent. dpa

Industrie erwartet gutes Jahr

Berlin - Auch 2011 wird es mit Deutschland bergauf gehen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erwartet eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von gut 2,5 Prozent in Deutschland dieses Jahr. Das geht aus dem am Mittwoch vorgestellten Konjunkturreport des Verbands hervor. Mit einem Anteil von drei Vierteln am Aufschwung seien die Industrie und industrienahe Dienstleister wieder treibende Kräfte der Volkswirtschaft. Dabei verschöben sich aber die Auftriebskräfte der Wirtschaft von der Außen- zur Binnenwirtschaft. So profitiere der private Verbrauch von positiven Arbeitsmarkt- und Einkommensperspektiven. Allerdings werde die Dynamik des Aufschwungs im Laufe des Jahres etwas nachlassen, hieß es. sip

Keine Bahnstreiks mehr im April

Frankfurt am Main - Im laufenden Tarifkonflikt zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und den Regiobahnen wird es zumindest im April keine Streiks mehr geben. Die Gewerkschaft kündigte am Mittwoch auf ihrer Internetseite eine Streikpause bis mindestens zum 1. Mai an. Ihr aktueller 60-Stunden-Ausstand läuft bis Donnerstagfrüh um 2.00 Uhr. Die GDL hatte bereits am Dienstag einen Verzicht auf Arbeitskampf-Aktionen an den Osterfeiertagen bekanntgegeben. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar