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Bundesamt überprüft Air Berlin



Braunschweig - Das Luftfahrtbundesamt überprüft, ob die Fluggesellschaft Air Berlin unzulässig eine Passagiermaschine mit schadhafter Turbine und Ölgestank in der Kabine fliegen ließ. Entsprechende Berichte des Magazins „Spiegel“ und des NDR bestätigte die Behörde. Demnach war bei dem Flug eines Airbus von München nach Kenia Ölgestank aufgetreten. Am Tag darauf sei die Maschine nach Thailand geflogen, auch dabei habe es nach Öl gestunken. Dort soll sich eine Öllache unter dem rechten Triebwerk gebildet haben. Mechaniker in Thailand sollen Air Berlin geraten haben, es auszutauschen. Doch dies sei erst zwei Tage später nach Rückkehr der Maschine geschehen. Der Behörde zufolge war offenbar eine Dichtung defekt und deswegen Öl durch das Triebwerk geflossen. Weil dort auch die Atemluft für die Passagiere abgezapft wird, sei das Öl in das Klimasystem gelangt. Air Berlin bestätigte Probleme mit dem Ölgeruch, Sicherheitsgefahr habe aber nicht bestanden. AFP

Ein Plan für Griechenland

Mainz - Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise hat sich für eine freiwillige Umschuldung Griechenlands ausgesprochen. Die Reformen des hoch verschuldeten Landes seien zwar beachtlich, doch seien die Kapitalmärkte von deren schnellem Erfolg nicht überzeugt. Daher biete sich eine Umschuldung auf freiwilliger Basis an. „Denkbar wäre, dass man Investoren mit großem Abschlag griechische Staatsanleihen abkauft und diese dann gegen niedrigere neue Anleihen tauscht, die durch den Rettungsschirm gedeckt sind“, sagte Heise „heute.de“. „Negative Folgen an den Finanzmärkten kann ich nicht erkennen.“ dpa

Saab kämpft ums Überleben

Stockholm - Saab fehlt weiter das Geld zum Neustart der Produktion. Wie der schwedische Autohersteller bestätigte, können die umgerechnet gut 30 Millionen Euro des russischen Investors Wladimir Antonow nicht eingesetzt werden, weil die Zustimmung der Europäischen Investitionsbank (EIB) fehlt. Saab kann seit zwei Wochen im Stammwerk Trollhättan wegen fehlender Komponenten keine Autos mehr produzieren. Hintergrund sind unbezahlte Rechnungen. Als Überlebenschance gilt die Übernahme durch Antonow, die beim Verkauf von Saab durch General Motors an den niederländischen Sportwagenbauer Spykers zunächst ausgeschlossen wurde. Der US-Geheimdienst CIA stufte Antonow als belastet wegen Mafia-Kontakten ein. Jetzt wird geprüft, ob er doch zum Zuge kommen kann. dpa

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