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EU-Subventionen für Konzerne

Berlin - Auch im vergangenen Jahr haben wieder große deutsche Konzerne die höchsten Agrarsubventionen der EU erhalten. Mit 19,5 Millionen Euro fielen die EU-Zahlungen an die Hauptgenossenschaft Nord AG am höchsten aus, wie aus der neuen Liste der Subventionsempfänger hervorgeht, die die Bonner Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung veröffentlichte. Die zweithöchsten Zahlungen flossen an den Münchner Baywa- Konzern, der rund 13,44 Millionen Euro erhielt. Der größte deutsche Milchkonzern Nordmilch erhielt rund neun Millionen Euro an EU-Unterstützung. Europas größter Zuckerhersteller Südzucker wiederum bekam 2,68 Millionen Euro von der EU. Auch der Energiekonzern RWE und Bayer bekamen Mittel in sechsstelliger Höhe aus EU-Töpfen. Schon die erste Veröffentlichung der Subventionsempfänger vor knapp zwei Jahren hatte gezeigt, dass die höchsten Summen an Nahrungsmittelkonzerne und große Agrarfabriken gingen. AFP

US-Wirtschaft ohne Schwung

Washington - Die US-Wirtschaft hat sich im ersten Quartal 2011 etwas stärker als erwartet abgekühlt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe von Januar bis März auf das Jahr hochgerechnet um 1,8 Prozent zugelegt, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington in einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten mit einem Wachstum von 2,0 Prozent gerechnet. Im Vorquartal war die US-Wirtschaft noch um 3,1 Prozent gewachsen. dpa

Mehr Geld für 335 000 Zeitarbeiter

Münster - Rund 335 000 Zeitarbeiter in Deutschland bekommen mehr Geld. Der Tarifvertrag des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund sieht eine Gehaltserhöhung zum 1. Mai vor. Dabei wurde keine pauschale prozentuale Erhöhung ausgehandelt. Vielmehr wurden in den neun Entgeltgruppen unterschiedliche Erhöhungen vereinbart. Einen allgemeinverbindlichen Mindestlohn für die ganze Branche gibt es bisher noch nicht. dpa

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