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Berlin wird teurer

Berlin - Der Preisauftrieb in Berlin hat sich im April weiter beschleunigt. Wie das Amt für Statistik am Donnerstag mitteilte, erhöhten sich die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent. Damit stieg die Inflationsrate den sechsten Monat in Folge. Im März hatte die Jahresteuerungsrate bei 2,2 Prozent gelegen. Wie in den Vormonaten wurde der Preisauftrieb den Angaben zufolge maßgeblich durch die Energiekosten bestimmt. Ohne deren Berücksichtigung hätte die Inflationsrate im April bei 1,2 Prozent gelegen. Besonders stark wirkte sich den Statistikern zufolge dabei der Preisanstieg für Mineralölprodukte aus (plus 15,5 Prozent). Heizöl kostete 23,8 Prozent und Kraftstoffe 13,1 Prozent mehr. Aber auch für Gas (plus 13,7 Prozent) sowie Strom (plus 12,1 Prozent) mussten die Verbraucher mehr zahlen. dapd

Merkel unterstützt Draghi

Berlin - Kanzlerin Angela Merkel unterstützt laut „Bild“-Zeitung den italienischen Notenbankchef Mario Draghi als Nachfolger für den Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet. Dies berichtete das Blatt unter Berufung auf Regierungskreise. Merkel habe alle Pläne aufgegeben, einen deutschen Kandidaten ins Rennen zu schicken. rtr

Chrysler will Kredite zurückzahlen

Detroit - Der US-Autobauer Chrysler will bis zur Jahresmitte unabhängig von der US- und der kanadischen Regierung werden. Bis zum 30. Juni sollten die Staatskredite von insgesamt rund sieben Milliarden Dollar (rund 4,7 Milliarden Euro) zurückgezahlt werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. dpa

Viele Regeln fürs Handgepäck

Brüssel - Wenn ab Freitag in Europa geänderte Regeln zur Mitnahme von Flüssigkeiten im Flug-Handgepäck gelten, müssen sich Passagiere auf eine uneinheitliche Umsetzung innerhalb der EU einstellen. Mehrere EU-Mitgliedsländer wollen die veränderte Regelung nicht anwenden, wie ein Sprecher der EU-Kommission am Donnerstag sagte. Die Neuregelung betrifft nur Passagiere, die aus einem Nicht-EU-Staat einreisen und an einem EU-Flughafen zum Weiterflug umsteigen. Solche Passagiere dürfen größere Mengen als bisher mitnehmen. AFP

Putin will Ex-Stasi Mann verpflichten

Moskau - Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin will offenbar den deutschen Geschäftsführer des Gaspipeline-Konsortiums Nord-Stream, Matthias Warnig, in den Verwaltungsrat der staatlichen Ölfirma Rosneft berufen. Wie die russische Zeitung „Kommersant“ am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, drängte Putin das Energieministerium, Warnig als Kandidaten vorzuschlagen. Putin und Warnig kennen sich aus DDR-Zeiten. Während Putin in als Agent des KGB in Dresden arbeitete, war Warnig Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. AFP

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