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Frauen sind bei der Arbeit glücklicher



Fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland ist zufrieden mit seinem Job. 40 Prozent der Beschäftigten bezeichnen sich sogar als sehr zufrieden, wie eine Umfrage für das Hamburger Magazin „Stern“ ergab. Dabei sind Frauen mit ihrem Arbeitsplatz glücklicher als Männer: 43 Prozent fühlen sich sehr zufrieden, während das nur 36 Prozent ihrer Kollegen tun. Ganz im Einklang mit ihrem Job sehen sich 42 Prozent der Beamten und Angestellten. Von den Arbeitern gilt das nur für 24 Prozent. Ein Drittel der Beschäftigten ist sehr zufrieden mit dem Arbeitgeber, 49 Prozent sind zufrieden. Von den Gewerkschaften erwarten viele Bürger ein stärkeres Eingreifen: 44 Prozent meinen, sie setzten sich nicht ausreichend für die Belange der Arbeitnehmer ein. kna

Die Attraktivität eines Arbeitgebers

hängt vom Gehalt ab

Die Attraktivität eines Arbeitgebers hängt für deutsche Arbeitnehmer vor allem von der Bezahlung ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Orizon GmbH in Augsburg, an der 2078 Arbeitnehmer teilgenommen haben. Demnach nennen 97,6 Prozent der Beschäftigten eine leistungsgerechte Bezahlung als entscheidendes Kriterium für einen attraktiven Arbeitgeber. An zweiter Stelle kommt eine abwechslungsreiche Tätigkeit (91,4). Dahinter folgen Weiterbildungsangebote des Arbeitgebers (85,9). Weniger wichtig ist den Befragten dagegen eine Kantine (45,5) oder ein Kindergarten im Betrieb (42,3). dpa

Viele Teilzeit-Jobber wollen

länger arbeiten

Die Hälfte aller Teilzeitbeschäftigten in Deutschland will gerne länger arbeiten. Männer in Teilzeitjobs strebten dabei eine um 8,5 Stunden verlängerte Wochenarbeitszeit an, Frauen wollten gerne drei Stunden in der Woche länger arbeiten, hat das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer Umfrage ermittelt. Vor allem Minijobber würden gerne ihre wöchentliche Arbeitszeit ausweiten und damit ihren Lohn aufbessern. Stark ausgeprägt sei der Wunsch nach ein paar Zusatzstunden pro Woche auch bei Frauen zwischen 25 und 34 Jahren, berichtet die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Würden alle Verlängerungswünsche berücksichtigt, würden in Deutschland pro Jahr 40,5 Millionen Stunden mehr gearbeitet, schreibt die Autorin der Studie, Susanne Wanger. Das entspräche dem Arbeitszeitvolumen von rund einer Million zusätzlichen Stellen. dpa

Schichtdienst kann zu psychischen Problemen führen

Schichtarbeit kann auf die Psyche schlagen. So kämpften Schichtarbeiter häufiger mit Nervosität und Depressionen als Beschäftigte, die regelmäßig tagsüber arbeiten, sagt Matthias Wilhelm von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege in Berlin. Auch körperlich belasten Schichtdienste. „Langzeitstudien belegen, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck mit der Häufigkeit von Schichtarbeit zunehmen können“, erklärt Wilhelm im Magazin „DGUV Arbeit & Gesundheit“ (Ausgabe 5/6 2011). Das liege daran, dass man sich nachts für die gleiche Leistung mehr anstrengen muss als tagsüber. Um den Stress zu bewältigen, sollten Schichtarbeiter Entspannungstechniken üben: Muskelentspannung, Autogenes Training und Yoga sind hilfreich, rät das Magazin.dpa

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