NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Regierung verteidigt Bankenabgabe



Berlin/Frankfurt am Main - Die Bundesregierung hat ihre geplante Bankenabgabe verteidigt. Aus einem niedrigen Beitrag der Deutschen Bank zum Banken- Rettungsfonds könnten noch keine Angaben über das Gesamtvolumen abgeleitet werden, erklärte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums in Berlin. Das „Handelsblatt“ hatte am Freitag berichtet, dass die größte deutsche Privatbank in diesem Jahr vermutlich eine deutlich geringere Abgabe leisten wird als vorhergesagt. Auch andere Banken könnten demnach weniger Geld zahlen als erhofft. In den kommenden Jahren würden ausfallende Zahlungen nachgeholt, sagte der Ministeriumssprecher. Insgesamt gehe die Bundesregierung weiter „vom avisierten Volumen für den Fonds“ aus. Vorgesehen ist, ihn im Laufe der Jahre auf 70 Milliarden Euro anwachsen zu lassen. AFP

Sparkassen wollen einfachen Riester Berlin - Die deutschen Sparkassen würden die Riester-Förderung gern vereinfachen. „Die Riester-Rente ist gut und wichtig – aber leider an vielen Stellen noch zu kompliziert“, sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Heinrich Haasis am Montag. In einem Zehn-Punkte-Plan schlägt der DSGV Änderungen vor, die die staatlich geförderte Altersvorsorge für Kunden, Anbieter und die öffentliche Hand einfacher machen sollen. So sollten Kunden künftig zu wenig gezahlte Beiträge nachzahlen dürfen. Aus Unkenntnis oder Unachtsamkeit werde oftmals Förderung verschenkt, sagte Haasis. Das schmälere die Rendite am Ende der Laufzeit.mirs

Arbeitsbedingungen verschlechtert

Berlin - Die Arbeitsbedingungen in Deutschland haben sich nach Ansicht der meisten Bürger in den vergangenen fünf Jahren verschlechtert. Diese Meinung vertraten 59 Prozent der Befragten in einer am Montag veröffentlichten Umfrage der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Besonders verbreitet ist diese Ansicht demnach bei den älteren Bürgern: In der Altersgruppe zwischen 49 und 59 Jahren sagten 67 Prozent, die Arbeitsbedingungen hätten sich eher verschlechtert. In der Gruppe von 18 bis 29 Jahren haben sich die Arbeitsbedingungen für immerhin 53 Prozent der Befragten eher verbessert. AFP

Industrie will Milliarden für E-Autos Frankfurt am Main - Die deutsche Industrie will laut einem Zeitungsbericht von der Bundesregierung Milliarden-Subventionen für den Bau von Elektroautos. Diese Mittel rentierten sich aber von 2018 an für den Staatshaushalt, heißt es in einem Entwurf für den zweiten Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), der der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag) vorliegt. „Wenn es gelingt, die Chancen der Elektromobilität gemeinsam zu nutzen, besteht ein Potenzial von rund 30 000 zusätzlichen Arbeitsplätzen bis 2020“, heißt es in dem Papier. Der mögliche Subventionsbedarf wird auf 3,8 Milliarden Euro beziffert. Der Bericht wird am 11. Mai Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben