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Ifo lehnt Hilfe für Schuldenstaaten ab



Berlin - Finanziell angeschlagene Euro- Länder wie Griechenland, Irland oder Portugal sollten mittelfristig kein Geld mehr aus Deutschland bekommen. „Wir müssen den Geldhahn zudrehen“, forderte Hans-Werner Sinn, Präsident des Münchener Ifo-Instituts, am Montag bei einer Diskussionsrunde in Berlin. Die Währungsunion befinde sich in einer massiven Krise. Mache die EU weiter wie bisher, sei „der Untergang Europas“ die Folge. Die europäischen Hilfen für die Schuldenländer garantierten keine dauerhafte und stabile Lösung, sie lebten trotz der Sparprogramme noch immer über ihre Verhältnisse. brö

Deutsche trinken weniger Bier

Wiesbaden - Der Bierdurst in Deutschland geht weiter zurück. In den ersten drei Monaten des Jahres setzten Brauereien und Bierlager rund 20,8 Millionen Hektoliter ab – und damit 0,4 Prozent weniger als im ersten Quartal 2010. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden vom Montag gingen 84,2 Prozent des gesamten Bierabsatzes im Inland über Tresen und Ladentheke. Im vergangenen Jahr war der Pro-Kopf-Verbrauch von Bier auf den historischen Tiefstand von 101,8 Litern gesunken. Den höchsten Absatz verzeichneten die Brauer von Januar bis Ende März wie gewohnt in den Bierhochburgen Nordrhein-Westfalen (5,1 Mio Hektoliter) und Bayern (rund 4,6 Mio Hektoliter). In beiden Bundesländern blieb der Absatz im Vergleich zum ersten Quartal 2010 in etwa konstant. dpa

Benzin kostet mehr als je zuvor

München - Die Kraftstoffpreise an deutschen Tankstellen haben nach Angaben des Autofahrerverbands ADAC im April Höchststände erreicht. Benzin kostete im vergangenen Monat im Schnitt sogar so viel wie noch nie, teilte der ADAC am Montag mit. Der Preis für einen Liter des Superbenzins E10 stieg demnach im Vergleich zum März um 4,5 Cent auf 1,564 Euro. Der Liter Diesel verteuerte sich im Monatsschnitt um 1,6 Cent auf 1,448 Euro. Der Statistik zufolge war der 29. April (Karfreitag) der Tag mit dem höchsten in Deutschland jemals gemessenen durchschnittlichen Benzinpreis.AFP

Online-Banking gestört

Berlin - Die Umstellung auf ein neues EDV-System bei der Landesbank Berlin und den Berliner Sparkassen hat etliche Kunden beim Online-Banking verzweifeln lassen. Seit vergangener Woche können Kunden, die ein Tagesgeldkonto bei der Berliner Sparkasse besitzen, ihr Geld nicht mehr auf ein Girokonto bei einem anderen Kreditinstitut umbuchen. Es sei zu unerwarteten Problemen bei der Umstellung gekommen, bestätigte eine Sprecherin der Berliner Sparkassen am Montag. „Wir versuchen, die Unannehmlichkeiten so schnell wie möglich zu beheben, aber bis zum 9. Mai ist es leider so“, sagte die Sprecherin. dapd

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