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Murdoch verhandelt über Formel 1

Mailand - Der Medienmogul Rupert Murdoch erwägt zusammen mit einem italienischen Partner die Übernahme der Formel 1. Sein Konzern News Corp und die Beteiligungsfirma Exor prüften derzeit die Gründung eines Konsortiums zur langfristigen Entwicklung der Auto-Rennserie, teilten die beiden Unternehmen am Dienstagabend mit. In den kommenden Wochen solle mit potenziellen Minderheits-Anteilseignern und den Unternehmens-Größen der Königsklasse im Rennsport verhandelt werden. Es sei noch unklar, ob das Konsortium dem Formel-1-Eigner CVC Capital Partners eine Kaufofferte vorlegen werde, hieß es. Der Finanzinvestor CVC hatte die Holding 2006 vom Rennsport-Magnaten Bernie Ecclestone gekauft. Das operative Formel-1-Geschäft befindet sich immer noch in den Händen des 80-Jährigen. rtr

Pendlerpauschale wird nicht erhöht Berlin - Trotz der Rekordpreise für Benzin wird die Pendlerpauschale nicht erhöht. Dies stellte das Bundesfinanzministerium am Mittwoch in Berlin klar. Forderungen aus CSU und Opposition nach Entlastung der Autofahrer wies ein Sprecher zurück. Zum einen seien Schwankungen der Treibstoffpreise üblich. Zum anderen gelte die Entfernungspauschale ja nicht nur für Autofahrer, sondern unabhängig vom Verkehrsmittel, sodass viele Pendler von der Benzinpreiserhöhung gar nicht betroffen seien, sagte der Sprecher. Eine Überprüfung der Pendlerpauschale sei nicht vorgesehen. dapd

Smart bringt E-Bike auf den Markt Stuttgart - Der Autobauer Daimler will ins Fahrradgeschäft einsteigen. Künftig sollen nicht mehr nur Kleinwagen der Marke Smart gebaut werden, sondern auch Fahrräder, sagte Smart-Chefin Annette Winkler der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Das E-Bike soll nächstes Jahr auf den Markt kommen.“ Als Märkte seien Europa, Nordamerika und der Mittlere Osten denkbar. „Dort sehe ich eine rasant wachsende Nachfrage.“ Ein iPhone soll beim E-Bike als Navigationsgerät und Tacho eingesetzt werden können. dpa

Bauern sorgen sich um Ernte

Berlin - Die deutschen Bauern sorgen sich um ihre Ernte. Die Fröste im Frühjahr und die Trockenheit der vergangenen Wochen hätten dem Getreide zugesetzt, erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) am Mittwoch. Die Ernte werde dadurch nach Schätzungen des Fachausschusses Getreide teils deutlich niedriger ausfallen. Wintergerste und Winterweizen etwa brauchten dringend Wasser, um Nährstoffe aus dem Dünger aufnehmen zu können. Die „größten Sorgen“ bereitet den Landwirten laut DBV der Raps. Im Herbst sei das Wetter für die Aussaat zu nass gewesen, im April habe das Wasser gefehlt. In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein werde die Rapsernte voraussichtlich um 30 bis 40 Prozent sinken. AFP

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