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FDP gegen Subventionen für E-Autos

Berlin - Gegen die Pläne, Dienstwagen, die elektrisch betrieben werden, steuerlich zu subventionieren, gibt es Widerstand aus den Reihen der Liberalen. Der finanzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hermann-Otto Solms, spricht sich gegen diese Pläne aus. „Für eine steuerliche Vergünstigung für Elektroautos gibt es keinerlei Begründung. Immerhin werden Fahrer dieser Autos schon dadurch begünstigt, dass sie keine Mineralölsteuer zahlen müssen“, sagte Solms dem Tagesspiegel. Zuerst müsse der Fahrplan der Schuldenreduzierung eingehalten werden. Entscheidungen sind in der Bundesregierung aber noch nicht gefallen. Ein Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität, der Mitte Mai vorgelegt wird, soll abgewartet werden.ctr

S-Bahnen sind langsam und teuer

Berlin - Das seit 2008 anhaltende Berliner S-Bahn-Chaos mit Achsschäden, Bremsversagen und anderen schweren Mängeln hat die Deutsche Bahn AG bislang 400 Millionen Euro gekostet. Trotz aller Reparaturmaßnahmen würden die 500 Züge der derzeit modernsten Baureihe 481 nie wieder die vorgesehene Regelgeschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde erreichen. Das erklärte der für den Personenverkehr zuständige Vorstand der Bahn AG, Ulrich Homburg, am Freitag in Berlin. Zurzeit fahren die Berliner S-Bahn-Züge meist Tempo 80. Der Berliner Senat denkt deshalb unter anderem darüber nach, bei einer Neuausschreibung des S-Bahn-Netzes – die Verträge laufen 2017 aus – die Fahrzeuge selbst zu kaufen. dapd

Warner Music verkauft

New York - Der Musikkonzern Warner Music ist an einen amerikanischen Milliardär mit russischen Wurzeln verkauft worden. Der Investor Len Blavatnik setzte sich mit einem Gebot von 8,25 Dollar je Aktie durch, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Kaufpreis liegt bei 3,3 Milliarden Dollar, davon entfallen nach jetzigen Informationen knapp zwei Milliarden auf Schulden. Warner Music kämpft mit hohen Kosten und der Abwanderung des Musikgeschäfts ins Internet. Warner Music werde unter dem bisherigen Namen weitermachen, aber die Börse verlassen, hieß es am Freitag. dpa

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