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Dschungelcamp kommt teuer



Luxemburg - Trotz eines Durchhängers auf dem wichtigen Werbemarkt in Deutschland steckt die RTL Group wieder mehr Geld in ihr Fernsehprogramm. Die Erlöse seien im Konzern von Januar bis März nur um 0,8 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro gestiegen, berichtete Europas führendes Unterhaltungsunternehmen am Montag. Kunden hätten ihre Reklame in diesem Jahr wegen der späten Osterfeiertage ins zweite Quartal verschoben. Zugleich gab die RTL Group in den ersten drei Monaten mehr Geld für kostspielige Eigenproduktionen aus. Das „RTL-Dschungelcamp“ und das TV- Drama „Hindenburg“ zählten dazu. dpa

US-Firmenchefs sahnen ab

New York - Die Bosse der großen US-Konzerne haben im vergangenen Jahr sehr gut verdient. Nach einer Erhebung des „Wall Street Journal“ stieg der Verdienst im Vergleich zum Krisenjahr 2009 um elf Prozent auf im Schnitt 9,3 Millionen Dollar. Darin eingerechnet sind das Festgehalt und alle Boni. Erstaunlicherweise waren es aber nicht die Bankchefs, die am meisten absahnten. Mit einem Jahresgehalt von 84,3 Millionen Dollar stellte stattdessen der Boss des Unterhaltungskonzerns Viacom (MTV, Paramount und Nickelodeon), Philippe Dauman, alle anderen in den Schatten. dpa

Britische Banken knicken ein

London - Britische Banken sollen ihre Kunden beim Verkauf von Restschuldversicherungen übervorteilt haben und sollen dafür bald Entschädigungen in Milliardenhöhe zahlen. Am Montag gab der britische Bankenverband seinen Widerstand gegen die Kompensationszahlungen auf, die von der Bankenaufsicht gefordert worden waren. Die Banken hatten ihren Kunden sogenannte Restschuldversicherungen verkauft. Die britische Bankenaufsicht hatte gefordert, dass die Verkäufe auf ihre Richtigkeit untersucht werden sollten. Dagegen waren die Banken zunächst vor Gericht gezogen. dpa

USA und China reden miteinander

Washington - Die USA und China haben am Montag in Washington auf hochrangiger Ebene eine neue Runde ihres Wirtschaftsdialogs eröffnet. Im Vordergrund dürften dabei die nach US-Auffassung weiterhin unterbewertete chinesische Währung, das US-Defizit im Handel mit China sowie die langfristige Kreditwürdigkeit der hoch verschuldeten USA stehen. Experten erwarten keine bedeutenden konkreten Ergebnisse. Der Strategie- und Wirtschaftsdialog der beiden größten Volkswirtschaften der Welt hatte 2006 unter dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush begonnen. dpa

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