NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Neue Arbeitsplätze in der Zeitarbeit

Berlin - Die Zeit- oder Leiharbeit ist mit knapp 900 000 Beschäftigten eine wichtige Stütze des Aufschwungs. Entgegen der Darstellung der Gewerkschaften geht sie einer aktuellen Studie zufolge nicht zulasten der Stammbelegschaften. Jedenfalls kommt das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zu diesem Ergebnis im Rahmen einer Studie, die im Auftrag des Arbeitgeberverbandes der Zeitarbeit erstellt wurde. Demnach verdanken sich 15 Prozent des deutschen Wirtschaftswachstums 2010 den Leiharbeitnehmern. Damit haben sie etwa jeden siebten Euro des Aufschwungs erwirtschaftet. Von den 212 000 zusätzlichen Arbeitsplätzen im vergangenen Jahr seien allein auf die Zeitarbeitsbranche rund 84 Prozent oder 178 000 entfallen. dpa

Tatort Geldautomat

Berlin - Der Datenklau an Geldautomaten hat drastisch zugenommen. Allein bei EC-Karten verursachten Betrüger im vergangenen Jahr in Deutschland einen Schaden von schätzungsweise 60 Millionen Euro. Das waren 20 Millionen Euro mehr als noch 2009, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) am Dienstag mit. Die Zahl der registrierten Angriffe auf Geldautomaten stieg um mehr als die Hälfte auf 3183 Fälle. Nach Angaben von BKA-Präsident Jörg Ziercke wurden etwa 190 000 Kartenkunden Opfer von sogenannten Skimming-Delikten. Wie sich Kunden vor Skimming schützen können, lesen Sie am kommenden Donnerstag im Tagesspiegel auf der Geldseite. Tsp

Azubis im Osten bekommen weniger

Düsseldorf - Azubis bekommen extrem unterschiedliche Löhne: Im ersten Ausbildungsjahr im Verkehrsgewerbe in Thüringen sind es 332 Euro im Monat, im Bauhauptgewerbe in Westdeutschland 1339 Euro im vierten Ausbildungsjahr, wie das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag mitteilte. Laut WSI-Tarifarchiv gibt es „beträchtliche“ regionale Unterschiede – meist mit West-Ost-Gefälle. Diese Unterschiede liegen demnach im dritten Ausbildungsjahr zwischen 78 und 388 Euro im Monat. AFP



Deutsche Bank im Zeugenstand

Frankfurt am Main - Neben dem Deutsche Bank Vorstand Josef Ackermann müssen weitere Top-Manager in der Auseinandersetzung zwischen dem Medienunternehmer Leo Kirch und dem damaligen Vorstandssprecher der Bank, Rolf-Ernst Breuer, aussagen. Auch die Vorstandsmitglieder Jürgen Fitschen und Hermann-Josef Lamberti, Ex-Vorstand Tessen von Heydebreck und Aufsichtsratschef Clemens Börsig sind geladen. Ihr Kommen gilt als „sehr wahrscheinlich“, hieß es am Dienstag im Umfeld der Bank. Ein Sprecher des Oberlandesgerichts in München sagte, bisher habe es keine Absagen seitens der Deutschen Bank gegeben. HB

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben