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Deutschland beflügelt Europa



Frankfurt am Main - Angetrieben von der starken deutschen Konjunktur, wird sich der Aufschwung in Europa fortsetzen. In seiner Frühjahrsprognose sagt der Internationale Währungsfonds für Europa ein Wachstum von 2,4 Prozent in diesem und von 2,6 Prozent im kommenden Jahr voraus. Dabei bleibt Deutschland mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,5 Prozent in diesem und 2,1 Prozent im kommenden Jahr die Konjunkturlokomotive. Als Wachstumsbremse könnten sich die anziehenden Preise entpuppen. „Nach Auffassung des EZB-Rats besteht weiterhin ein Aufwärtsdruck auf die Gesamtinflation, der zum Großteil auf die Preisentwicklung bei Energie und Rohstoffen zurückzuführen ist“, schreibt die Europäische Zentralbank in ihrem neuen Monatsbericht. dpa

Telekom vor Verkauf der US-Tochter

Köln - Telekom-Chef René Obermann rechnet mit einem Verkauf der US-Tochter in der ersten Hälfte von 2012. Das sagte er auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Köln. Im März hatten die Bonner den Verkauf der Sparte an AT & T für 39 Milliarden US-Dollar angekündigt. Die Erlöse aus dem Verkauf will Obermann vor allem in den Schuldenabbau und den Rückkauf eigener Aktien stecken. Für das abgelaufene Geschäftsjahr sollen die Anteilseigner 0,70 Euro Dividende erhalten. Das sind acht Cent weniger als ein Jahr zuvor. dpa

Mehr weibliche Chefs im Mittelstand Frankfurt am Main - Bei deutschen Mittelständlern gibt es einer Umfrage zufolge deutlich mehr Frauen in Führungspositionen als bei Dax-Firmen. Jeder fünfte Posten im Topmanagement der Mittelstandsfirmen wird demnach von einer Frau besetzt, verglichen mit 3,4 Prozent Frauenanteil in den Vorständen von Dax-Unternehmen. Im Mittelstand werde die Quote noch steigen, sagte der Mittelstands-Vorstand der Commerzbank, Markus Beumer, bei der Vorstellung der Studie von TNS Infratest am Donnerstag. Befragt wurden im Auftrag der Commerzbank 4000 Mittelständler mit einem Umsatz von mindestens 2,5 Millionen Euro. rtr

Chinesen wollen Champagner

Peking - Die Wein- und Spirituosentochter des französischen Luxuskonzerns LVMH, Moët Hennessy, will künftig auch in China Schaumwein produzieren. Das Unternehmen pflanze dafür seinen ersten Weinberg in China an, wie am Donnerstag angekündigt wurde. Die 66 Hektar große Pflanzung soll gemeinsam mit der staatlichen Landentwicklungsfirma der in Nordwestchina gelegenen Provinz Ningxia Hui entstehen. Nahe dem Weinberg will der Produzent der Champagnermarke Moët et Chandon eine Kellerei bauen, um den mittlerweile auch in China beliebten Schaumwein für den lokalen Markt herzustellen. China hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Märkte für Luxusgüter entwickelt.AFP

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