NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Viele Mütter müssen auch

sonntags arbeiten



Mehr als jede vierte berufstätige Mutter (26 Prozent) muss auch sonntags und feiertags arbeiten. Darauf weist das Statistische Bundesamt hin, das anlässlich des Muttertags Daten aus dem Jahr 2009 ausgewertet hat. Danach haben 42 Prozent der Mütter regelmäßig und 12 Prozent ständig Sonn- und Feiertagsdienste. Die übrigen Mütter müssen gelegentlich solche Dienste übernehmen. Im Vergleich zu 1996 hat die Arbeit an diesen Tagen damit zugenommen. Damals musste jede fünfte erwerbstätige Mutter (20 Prozent) sonntags oder feiertags zur Arbeit.dpa

Fast jeder Zweite hat im Job

Zugang zu sozialen Netzwerken

Fast jeder zweite Beschäftigte (48 Prozent) hat bei der Arbeit Zugang zu sozialen Online-Netzwerken. Das hat eine repräsentative Online-Umfrage der Randstad Gruppe ergeben. Dabei gibt es oft keine genauen Vorschriften, inwieweit Xing und Co genutzt werden dürfen: Nur 39 Prozent der Befragten kennen aus ihrem Betrieb eine klare Regelung hierfür. Aus beruflicher Sicht hält nur eine Minderheit soziale Netzwerke für nützlich: Gut 30 Prozent sehen in den Informationen, die sie bei Facebook und Co. finden, einen echten Mehrwert für ihre tägliche Arbeit. Jeder dritte Arbeitnehmer (32 Prozent) findet dagegen, dass Online-Netzwerke sie Zeit kosten und von der eigentlichen Arbeit ablenken. Befragt wurden 810 Arbeitnehmer aus verschiedenen Branchen. dpa

Arbeitnehmer sehen ihre Zukunft optimistisch

Arbeitnehmer in Deutschland blicken optimistisch in die Zukunft. Nur rund jeder Dritte (35 Prozent) ist unsicher, was die eigene Entwicklung im Beruf in der Zukunft betrifft. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts „tns emnid“ ergeben. Am häufigsten haben die Befragten die Wirtschaftslage in Deutschland als größte Herausforderung bezogen auf den Arbeitsplatz genannt (37 Prozent). 13 Prozent fühlen sich in ihrem Job überfordert, 6 Prozent dagegen unterfordert. Im Auftrag des Personaldienstleisters „JobAG“ in Fulda wurden 1140 Arbeitnehmer interviewt. dpa

Die Chancen auf eine Lehrstelle

im Handwerk sind gut

Jugendliche haben zur Zeit gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Handwerk. „Wer jetzt sucht, der findet auch“, sagt Alexander Legowski vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Bei den Handwerkskammern waren im April schon 28 009 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge gemeldet, 13,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach wie vor aber seien Stellen zu vergeben. „Die meisten Betriebe suchen im Mai, Juni und Juli“, sagt Legowski. Die Aussichten sind gerade in Ostdeutschland gut, denn dort sei die Zahl der Schulabgänger 2011 noch niedriger als in den Vorjahren. dpa

Drei von vier Arbeitskräften waren schon von Mobbing betroffen

Die meisten Arbeitskräfte haben in ihrem Berufsleben Schikanen, Intrigen und Ausgrenzung erfahren. Eine Umfrage des Karriereportals Monster.de zeigt, dass 75 Prozent der Teilnehmer schon einmal Opfer von Mobbing waren. 15 Prozent waren nicht direkt betroffen, wissen aber von Mobbing gegenüber Kollegen. Nicht immer ist Ärger mit Kollegen aber auch Mobbing. Der Begriff wird oft synonym verwendet – daraus erklärt sich die hohe Zahl Betroffener. An der Umfrage nahmen 1000 Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Tsp

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