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Draghi für EZB-Spitze nominiert

Brüssel - Der Italiener Mario Draghi (63) soll neuer Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) werden. Die Finanzminister des Eurogebiets nominierten am späten Montagabend in Brüssel den italienischen Notenbankchef als Nachfolger von Jean-Claude Trichet, der Ende Oktober ausscheiden wird. Es gab keinen weiteren Kandidaten, sagte der Vorsitzende der Finanzminister der Eurozone, Luxemburgs Jean-Claude Juncker. Draghi würde als dritter Präsident nach dem Niederländer Wim Duisenberg und dem Franzosen Trichet die Zentralbank führen. Die EZB ist neben der amerikanischen Federal Reserve weltweit die wichtigste Notenbank - zuständig für die Währung von 17 Ländern mit rund 330 Millionen Einwohnern. dpa

Bauleiter von Stuttgart 21 gibt auf

Berlin - Hany Azer, Leiter des umstrittenen Bahnprojekts Stuttgart 21, gibt seinen Job Ende Mai auf. Dies geschehe auf eigenen Wunsch, erklärte die Deutsche Bahn am Montag. Azer sei immer wieder persönlichen Anfeindungen und Drohungen ausgesetzt gewesen und habe zuletzt nur noch unter Personenschutz arbeiten können, hieß es zur Begründung. Anfang April war allerdings auch eine Kalkulation der Risiken bekannt geworden, die die Kosten im schlimmsten Fall deutlich in die Höhe treiben könnten. Bahn-Chef Rüdiger Grube bedauerte die Entscheidung. Azer hatte bereits den Berliner Hauptbahnhof und die Nord-Süd-Verbindung geplant. Tsp

USA überschreiten Schuldengrenze

Washington - Die Schuldenkrise in den USA hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Die zulässige Schuldenobergrenze von 14,3 Billionen Dollar wurde erreicht, sagte US-Finanzminister Timothy Geithner am Montagabend. Nun seine eine Reihe „außergewöhnlicher Maßnahmen“ notwendig, um die Zahlungsfähigkeit der Regierung weiter zu gewährleisten. Dazu zähle, dass der Staat bis auf weiteres bestimmte Schuldverschreibungen nicht mehr herausgebe, teilte das Ministerium mit. Selbst mit Hilfe von Sondermaßnahmen erwartet Geithner, dass die USA nur noch bis zum 2. August all ihre Rechnungen bezahlen können. dpa

2,8 Prozent Inflation in der Eurozone Luxemburg - Im Euroraum hat sich der Preisauftrieb im April verstärkt. Die jährliche Inflationsrate sei von 2,7 Prozent im Vormonat auf 2,8 Prozent gestiegen, teilte die Statistikbehörde Eurostat mit und bestätigte damit vorläufige Zahlen. Im Monatsvergleich stieg das Preisniveau um 0,6 Prozent. dpa

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