NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Italien muss bangen

London/Rom - Die Ratingagentur Standard & Poor’s zweifelt die künftige Kreditwürdigkeit Italiens an. S&P senkte den Ausblick für die langfristige Beurteilung von „stabil“ auf „negativ“, wie die Ratingagentur mitteilte. Gründe seien „schwache Wachstumsaussichten“ und der stagnierende Reformwillen. „Im Ergebnis glauben wir, dass sich Italiens Aussichten auf eine Reduzierung seiner Schulden vermindert haben“, sagte S&P-Expertin Eileen Zhang. Derzeit werde die Bonität Italiens allerdings weiterhin mit der Note „A+“ bewertet. Ein schlechteres Rating kann zu erheblich höheren Zinsen für italienische Staatsanleihen führen. dpa

Griechenland muss sparen

Athen - Die griechische Regierung plant Zeitungsberichten zufolge weitere Einschnitte bei den Gehältern im öffentlichen Dienst sowie zusätzliche Steuererhöhungen. So sollten etwa Boni für Beamte und Mitarbeiter von Staatsbetrieben gestrichen werden. Mit diesen und anderen Maßnahmen sollten weitere Hilfszahlungen der europäischen Partner ermöglicht werden. Viele Länder der EU verlangen von Griechenland einen schärferen Sparkurs, bevor weitere Hilfen fließen. Das griechische Kabinett berät am Montag über weitere Privatisierungsschritte und Sparmaßnahmen. rtr

Foxconn muss aufklären

Peking - Eine Explosion in einem neuen Werk des weltgrößten Elektronikherstellers und Apple-Zulieferers Foxconn in China hat zwei Menschen getötet. 16 Beschäftigte wurden verletzt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag berichtete. Das Unglück passierte am Freitagabend in der Fabrik des taiwanesischen Unternehmens in Chengdu in Südwestchina. „Wir arbeiten eng mit Foxconn zusammen, um zu verstehen, was dieses schreckliche Ereignis verursacht hat“, hieß es in einer Stellungnahme von Apple. dpa

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