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Commerzbank nennt Bezugspreis

Frankfurt am Main - Die Commerzbank muss die Zahl ihrer Aktien bei ihrer Kapitalerhöhung wegen des niedrigen Bezugspreises fast verdoppeln. Die Papiere würden zu je 2,18 Euro ausgegeben, 45 Prozent unter dem Schlusskurs vom Freitag, teilte die Bank am Sonntag mit. Die Commerzbank will mit den erwarteten Einnahmen von 5,3 Milliarden Euro den Rest der Stillen Einlagen des Staates zum größten Teil ablösen. Die Aktionäre können für je elf ihrer Aktien zehn neue beziehen. Die Zeichnungsfrist für die neuen Aktien beginnt am Dienstag und dauert bis zum 6. Juni. Insgesamt werden 2 435 695 761 neue Commerzbank-Aktien mit Gewinnanteilberechtigung ab 1. Januar 2011 ausgegeben. rtr

Kritik am Tankstellen-Oligopol

Stuttgart - Der Auto Club Europa (ACE) wirft der Bundesregierung vor, nicht energisch genug gegen die hohen Benzinpreise vorzugehen. „Mächtige Konzerne unterlaufen im Gleichschritt den Wettbewerb und benachteiligen damit die Verbraucher. Das darf die Bundesregierung nicht länger hinnehmen“, sagte der ACE-Vorsitzende Wolfgang Rose am Sonntag. Das Bundeskartellamt bezeichnete die Konzerne Aral/BP, Shell, Jet, Esso und Total als marktbeherrschende Gruppe im Tankstellengeschäft. Das sei dem Wettbewerb abträglich. Kartellamtssprecher Kay Weidner bestätigte entsprechende Berichte weitgehend. Die Wettbewerbshüter legen an diesem Donnerstag ihre Studie zu Preisbewegungen an deutschen Tankstellen vor. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) müsse aus diesem Bericht schnell politische Konsequenzen ziehen, forderte der ACE. dpa

Gagfah-Chef unter Verdacht

Dresden - Der mit einer Milliardenklage der Stadt Dresden konfrontierte Immobilienkonzern Gagfah gerät nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ immer stärker unter Druck. Den Managern des Unternehmens wird vorgeworfen, beim Verkauf von Wohnungen nicht nur die vereinbarte Sozialcharta ignoriert zu haben, die etwa ein Vorkaufsrecht für die Mieter vorsah. Gagfah-Chef William Brennan solle zudem beim Verkauf von Aktien im Wert von 4,7 Millionen Euro Anfang Februar von Insiderwissen profitiert haben, berichtet der „Spiegel“. Die Gagfah bestreitet beide Vorwürfe. dpa

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