NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Kein Stress für deutsche Banken

Hamburg - Die deutschen Banken haben den zweiten europaweiten Stresstest bestanden. Im Moment werden die vorläufigen Ergebnisse aber noch von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) überprüft, wie die „Zeit“ unter Berufung auf Finanzkreise am Mittwoch berichtete. In Deutschland wurden 13 Banken auf ihre Widerstandsfähigkeit in verschiedenen Krisenszenarien getestet, darunter die Deutsche Bank, die Commerzbank, die Hypo Real Estate (HRE) und die Landesbanken. Die Ergebnisse der Tests von insgesamt 90 europäischen Banken werden im Juni veröffentlicht. AFP

Staatsanwalt ermittelt gegen Kofler

München - Der frühere Premiere-Chef Georg Kofler ist wegen möglicherweise überhöhter Abo-Zahlen bei dem Bezahlsender ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Die Ermittler durchsuchten am Mittwoch Wohnungen und Büros in der Umgebung von München, anderen Bundesländern und in Luxemburg, wie eine Sprecherin der Behörde sagte. Kofler wies die Vorwürfe zurück. Die Staatsanwälte gehen in dem Verfahren dem Verdacht des Anlagebetrugs nach. Entsprechende Ermittlungen liefen bereits seit 2008, sagte die Sprecherin. dpa

USA verkaufen AIG-Anteile

New York/Washington - Die US-Regierung hat mit dem Rückzug aus dem staatlich geretteten Versicherungskonzern AIG begonnen. Das zuständige Finanzministerium verkaufte am Dienstag die ersten Aktien und nahm dabei mindestens 5,8 Milliarden Dollar ein. Der Steuerzahler machte entgegen vieler Befürchtungen sogar einen kleinen Gewinn. Finanzminister Timothy Geithner sprach von einem „wichtigen Meilenstein“ bei den Bemühungen, sich ganz aus AIG zu verabschieden. Der Konzern musste in der Krise mit insgesamt 182 Milliarden Dollar gerettet werden. dpa

US-Banken drohen Milliardenklagen

New York - Den US-Großbanken drohen nach Informationen des „Wall Street Journal“ wegen der schlampigen Zwangsvollstreckung von Tausenden Eigenheimen Milliardenklagen. Entweder die Banken stimmen einem Vergleich zu, oder sie müssen mit Schadenersatzklagen in Höhe von mindestens 17 Milliarden Dollar rechnen. Nach Angaben der Zeitung haben sich am Dienstag die Vertreter von fünf großen Banken und die 50 Bundesstaatsanwälte getroffen, um den Fall zu besprechen. Dabei hätten die Banker angeboten, fünf Milliarden Dollar als Entschädigung für fälschlicherweise enteignete Eigenheim- Besitzer zu zahlen. Einige Staatsanwälte hätten aber Summen von bis zu 20 Milliarden Dollar gefordert. dpa

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