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EnBW klagt gegen Netzbetreiber

Rostock/Karlsruhe - Der Karlsruher Energiekonzern EnBW bereitet eine Millionenklage gegen den Netzbetreiber 50-Hertz-Transmission vor. Dabei gehe es um monatelange Verzögerungen beim Netzanschluss des Ostsee-Windparks Baltic 1 vor der Halbinsel Fischland-Darß- Zingst, sagte eine EnBW-Sprecherin am Donnerstag. Zu Baubeginn im März 2010 hatte es geheißen, dass mit der Inbetriebnahme bis Ende 2010 zu rechnen sei. Tatsächlich drückte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erst am 2. Mai dieses Jahres den Startknopf für die 21 Windräder. Diese sollen jährlich rund 185 Gigawattstunden Strom produzieren. Damit können 40 000 Haushalte versorgt werden. dpaBALTIC 1]

DIW sieht schwächere Konjunktur

Berlin - Nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) wird sich die starke Entwicklung zu Jahresbeginn im zweiten Quartal nicht fortsetzen. Das Wachstum werde von 1,5 Prozent im ersten Quartal auf 0,6 Prozent sinken. Im ersten Vierteljahr sei die Wirtschaft durch Nachholeffekte am Bau angeschoben worden, begründete DIW-Konjunkturexperte Vladimir Kuzin am Donnerstag den guten Wert von Januar bis März. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts ging das Wachstum zu Jahresbeginn zu zwei Dritteln auf die Binnennachfrage zurück. Steigende Inflationsraten könnten jedoch die Kauflaune der Verbraucher trüben. Erstmals beobachte das DIW spürbare Preissteigerungen auch jenseits der Energie- und Lebensmittelpreise, dadurch würde die Kaufkraft sinken.dpa

US-Wirtschaft wächst langsamer

Washington - Die US-Konjunktur bleibt in diesem Jahr weiterhin deutlich hinter dem Vorjahreswachstum zurück. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Vereinigten Staaten legte von Januar bis März auf das Jahr hochgerechnet um lediglich 1,8 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington in seiner zweiten von drei Schätzungen bestätigte. Im Vorquartal war die US-Wirtschaft noch um 3,1 Prozent gewachsen. dpa

Berlin-Chemie baut in Großbeeren

Großbeeren - Im Güterverkehrszentrum Großbeeren siedelt sich ein weiteres Unternehmen an. Die Berlin-Chemie AG wird auf dem Gelände in der Nähe der Potsdamer und Berliner Stadtgrenze ein Logistikzentrum errichten, wie Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) am Donnerstag mitteilte. Geplant seien eine 11 000 Quadratmeter große Logistikfläche sowie ein Bürogebäude mit 440 Quadratmeter Fläche. Die Bauarbeiten beginnen im Juli, im März 2012 soll das Zentrum seinen Betrieb aufnehmen. Das Pharma-Unternehmen, das zur italienischen Menarini-Gruppe gehört, investiert zehn Millionen Euro in den Standort, an dem 25 Mitarbeiter beschäftigt werden sollen. dapd

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