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Toyota ruft Autos zurück



Köln - Der Autobauer Toyota ruft in Deutschland 800 Autos vom Typ „Prius“ in die Werkstätten zurück. Es handele sich um „Prius“-Fahrzeuge der ersten Generation, die in den Jahren 2000 bis 2003 in Deutschland verkauft worden seien, sagte eine Toyota-Sprecherin in Köln. Weltweit beordert der Konzern eigenen Angaben zufolge derzeit 106 000 „Prius“-Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Bei dem Fahrzeug-Typ seien Schwierigkeiten bei der Lenkung aufgetreten. Toyota kündigte außerdem den Rückruf von weltweit 34 000 Fahrzeugen des Modells „iQ“ an. In Deutschland verkaufte Autos seien aber nicht darunter, sagte die Sprecherin. AFP

Klopp wirbt nicht mehr für Ergo

Hamburg - Der Trainer des deutschen Fußballmeisters Borussia Dortmund, Jürgen Klopp, wirbt wegen der Sex-Reise von Versicherungsvertretern nicht mehr für die Ergo-Versicherungsgruppe. Die Zusammenarbeit sei beendet worden, teilte die zu Ergo gehörende Hamburg- Mannheimer International (HMI) am Mittwoch mit. „Grund dafür ist die negative Medienberichterstattung rund um eine Veranstaltung aus dem Jahre 2007“, heißt es in der Mitteilung. dpa

Zu späte Miete ist Kündigungsgrund

Karlsruhe - Die Kündigung eines Mietvertrages ist nach einem Gerichtsurteil rechtens, wenn Mieter ihre Miete ständig zu spät bezahlen. Ein solches Verhalten stelle „eine so gravierende Pflichtverletzung“ dar, dass eine Kündigung aus wichtigem Grund gerechtfertigt sei, urteilte der Bundesgerichtshof (AZ: VIII ZR 91/10). Als Folge der Entscheidung muss der Mieter eines Einfamilienhauses in Achberg im Landkreis Ravensburg seine Bleibe räumen. Die Miete muss laut Mietvertrag immer zum 3. Werktag eines Monats überwiesen sein. Trotz mehrerer Abmahnungen zahlte der Mieter jedoch immer erst zur Monatsmitte oder sogar noch später. epd

Goldman Sachs droht neuer Ärger New York - Über der US-Investmentbank Goldman Sachs scheint sich ein neues Gewitter zusammenzubrauen. Der Finanzdienstleister Bloomberg berichtete am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Personen, dass der Bezirksstaatsanwalt von Manhattan Informationen von der Wall-Street-Größe verlangt habe zu ihrer Rolle in der Finanzkrise. Die Nachricht schlug an der Börse ein wie eine Bombe und schickte die Aktie zwischenzeitlich drei Prozent in den Keller. Anleger fürchten die Konsequenzen möglicher neuer Ermittlungen. dpa

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