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Neue Daten für Stresstest gefordert



London - Die zuständige Aufsichtsbehörde EBA hat für die neuen Banken-Stresstests weitere Daten von einigen Instituten nachgefordert. Während des Verfahrens hätten sich Ungereimtheiten ergeben, die durch die weiteren Anfragen geklärt werden sollten, teilte die EBA am Freitag in London mit. „Fehler müssen ausgeglichen werden und Anpassungen stattfinden, wo Ungereimtheiten und unrealistische Annahmen gemacht wurden“, hieß es in einer Stellungnahme. Die neuen Daten würden vermutlich Mitte Juni eintreffen. Ein Datum für die Veröffentlichung der Stresstest-Ergebnisse stehe weiterhin nicht fest, da sichergestellt werde müsse, dass die Qualität der eingereichten Daten stimme. dpa

Arbeitslosigkeit in USA steigt wieder Washington - Neue Probleme auf dem US-Jobmarkt: Die Arbeitslosenquote ist im Mai auf 9,1 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Wert in diesem Jahr. Im Vormonat hatte die Quote noch bei 9,0 Prozent gelegen. Wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte, wurden im Mai lediglich 54 000 neue Jobs geschaffen – der geringste Zuwachs seit acht Monaten. Noch im April waren es revidierte 232 000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Die neuen Zahlen wurden von Experten überwiegend als enttäuschend gewertet. „Das signalisiert einen deutlichen Rückgang der Dynamik“, sagte ein Analyst der Wirtschaftsagentur Bloomberg. Er äußerte die Hoffnung, dass es sich lediglich um eine „vorübergehende Delle“ handelt. Noch bis März war die Beschäftigungslosigkeit vier Monate lang hintereinander gesunken, wenn auch nur leicht. Insgesamt seien 13,9 Millionen Amerikaner ohne Arbeit, teilte das Ministerium mit. Am höchsten lag die Arbeitslosenquote bei Teenagern (24,2 Prozent) und bei Schwarzen (16,2 Prozent). dpa

Kerosin treibt Luftfracht-Preise

Wiesbaden - Teurer Treibstoff lässt die Preise für Luftfracht von deutschen Flughäfen weiter steigen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres mussten Kunden für Frachttransporte per Flugzeug im Schnitt 26,2 Prozent mehr bezahlen als im ersten Quartal 2010, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Von dem erneuten Preissprung waren alle Verbindungen betroffen. Gegenüber dem Schlussquartal 2010 erhöhten sich die Preise um durchschnittlich 7,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr lagen die Frachtraten im ersten Quartal 2011 auf allen Flugrouten deutlich höher. Am stärksten war der Preisanstieg bei Flügen nach Südafrika (plus 43,9 Prozent), in die USA (plus 34,4) und nach Brasilien (plus 29,6). dpa

Autozulieferer will an die Börse

Aalen - Der Autozulieferer SHW Automotive bereitet seinen Börsengang vor. Das teilte der Hersteller von Pumpen, Motorkomponenten und Bremsscheiben am Freitag mit. Das Unternehmen in Aalen, das auf die Schwäbischen Hüttenwerke zurückgeht, erzielte im ersten Quartal 2011 einen Umsatz von rund 88,5 Millionen Euro – 31 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. SHW wolle in den sogenannten Prime Standard des regulierten Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse aufgenommen werden, teilte das Unternehmen mit. Der Prime Standard zählt zu den EU-regulierten Börsensegmenten und hat besonders strenge Transparenzregeln. dpa

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