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Umwelthilfe klagt Porsche an



Stuttgart - Porsche ist erneut ins Visier der Umweltschützer geraten. Weil der Autobauer in einem Fall auf einem Internetportal nicht auf den Kohlendioxidausstoß seiner Sportwagen hingewiesen und ein Werbetext keine Angaben zum Verbrauch enthalten habe, sei beim Stuttgarter Landgericht Klage eingereicht worden. Das teilte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am Freitag in Berlin mit. Dem Umweltschutzverband sei kein anderer Hersteller bekannt, der so unverblümt gegen die Energieverbrauchs-Kennzeichnungspflicht verstoße wie Porsche, sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch. Ein Porsche-Sprecher bestätigte, es sei ein entsprechender Brief der Umwelthilfe eingegangen und man gehe dem Problem nach. Es ist nicht das erste Mal, dass die DUH und Porsche wegen der Kennzeichnungspflicht aneinandergeraten. dpa

Vattenfall hofft auf Kompensation

Paris - Vattenfall will Entschädigung für die Abschaltung seiner deutschen Atomkraftwerke. „Für uns könnte der deutsche Atomausstieg im Geschäftsjahr 2011 hunderte Millionen Euro Verlust bedeuten“, sagte Konzernchef Oystein Løseth der französischen Wirtschaftszeitung „Les Echos“. Die Schlüsselfrage für den Konzern, der seine Europazentrale in Berlin hat, sei daher, ob es eine Kompensation geben werde, und zwar „durch einen Transfer von Stromvolumen von sofort stillzulegenden AKW auf solche, die erst 2022 abgeschaltet werden sollen“. In den Ausbau der schwedischen Atomkraft werde Vattenfall weiter investieren. dpa

Rapideye drohen Rückforderungen

Potsdam/Brandenburg/Havel - Dem insolventen Geodienstleister Rapideye drohen nach seiner Insolvenz Rückforderungen in Millionenhöhe. Von zugesagten Fördermitteln in Höhe von 37 Millionen Euro seien bislang 22,5 Millionen ausgezahlt worden, sagte ein Sprecher der Investitionsbank des Landes Brandenburg am Freitag. Es gebe aber noch keine offizielle Mitteilung zur Insolvenz des Unternehmens. Liege diese vor, werde die ILB den kompletten Betrag zurückfordern. Rapideye hat nach eigenen Angaben am Mittwoch einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Potsdam gestellt. Die Firma aus Brandenburg/Havel ist nach eigenen Angaben der weltweit einzige Geodienstleister, der fünf Erdbeobachtungssatelliten besitzt und selbst betreibt. In das Projekt wurden nach Firmenangaben 160 Millionen Euro investiert. dapd

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