NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Ford setzt sich höhere Absatzziele

New York - Der US-Autobauer Ford setzt sich den Verkauf von jährlich acht Millionen Fahrzeugen weltweit als Ziel. Diese Marke soll bis Mitte dieses Jahrzehnts erreicht werden, wie die „New York Times“ am Dienstag berichtete. Derzeit produziert Ford jedes Jahr 5,3 Millionen Autos und liegt damit deutlich hinter der weltweiten Nummer eins Toyota. Der Absatz des japanischen Konzerns lag zuletzt bei 8,42 Millionen Fahrzeugen jährlich. Ford, der zweitgrößte Autobauer der USA, wolle sich vor allem auf den afrikanischen und asiatisch-pazifischen Markt konzentrieren. AFP

Darlehenskonto darf nichts kosten

Karlsruhe - Banken dürfen für ein Darlehenskonto keine Kontogebühren von Privatkunden verlangen. Solche Klauseln seien unwirksam, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag in Karlsruhe (Az.: XI ZR 388/10). Die Bank führe ein solches Konto ausschließlich für ihre eigene Buchhaltung, begründeten die Richter. Der Bankkunde werde durch seinen Kreditvertrag oder einen Zins- und Tilgungsplan informiert, von einem Darlehenskonto aber habe er nichts. Deswegen könne er auch nicht verpflichtet werden, dafür zu zahlen. Geklagt hatte ein Verbraucherschutzverband. In den beiden Vorinstanzen war er unterlegen und hatte am BGH Revision eingelegt. dpa

Kali-Hersteller steht zum Verkauf

Minsk - Der Milliardenkredit aus Russland und vier weiteren ehemaligen Sowjetrepubliken für das hochverschuldete Weißrussland könnte teuer werden für das Land. Das „Wall Street Journal“ berichtete am Dienstag unter Berufung auf Verhandlungskreise, Weißrussland verhandle über den Verkauf seiner wertvollsten Firma, den Düngemittelhersteller Belaruskali. Das Unternehmen ist der drittgrößte Kali-Hersteller der Welt und laut Bericht 20 Milliarden Dollar (13,7 Milliarden Euro) wert. Laut der Zeitung verhandelt Minsk mit russischen und chinesischen Investoren. Weißrussland steckt in einer schweren Finanzkrise. Am Samstag sagten Russland und vier Ex-Sowjetrepubliken einen Kredit in Höhe von drei Milliarden Dollar zu. AFP

Attac nominiert IWF-Kandidatin

Paris - Das globalisierungskritische Netzwerk Attac mischt sich mit einer eigenen Kandidatin in das Rennen um den IWF-Chefsessel ein. Die Co-Präsidentin von Attac Frankreich, Aurélie Trouvé, habe für die Nachfolge des in den USA angeklagten Dominique Strauss-Kahn offiziell ihre Bewerbung eingereicht, teilte Attac Deutschland am Dienstag mit. Die 31-jährige Trouvé ist nach Angaben von Attac ausgebildete Ökonomin und Hochschuldozentin. Die deutsche Bundesregierung unterstützt die französische Finanzministerin Lagarde als Kandidatin. Schwellenländer kritisieren den Anspruch Europas auf den Posten. dpa

Nintendo stellt Wii-Nachfolger vor

Los Angeles - Mit seiner Spielekonsole Wii hat Nintendo den Spielemarkt umgekrempelt, der Nachfolger überrascht erneut: Bei dem am Dienstag vorgestellten Gerät mit dem Namen „Wii U“ ist ein Touchscreen-Bildschirm direkt in die Steuer-Einheit eingebaut. Mit einer Diagonalen von 6,2 Zoll (15,7 cm) fällt er sogar relativ groß aus. Wie schon bei der Original-Wii ist der Controller auch bewegungsempfindlich. Einige Spiele kann man auch ohne Fernseher direkt auf dem Steuergerät spielen. Die Wii U soll allerdings erst im kommenden Jahr auf den Markt kommen, kündigte der japanische Konzern auf der Spielemesse E3 in Los Angeles an. Nintendo hatte mit der 2006 gestarteten Wii einen Überraschungs-Coup gelandet. dpa

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