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Maybach von Aston Martin?

Stuttgart - Daimler tendiert bei seiner Nobelmarke Maybach zu einer Zusammenarbeit mit Aston Martin. Wie die Fachzeitschrift „Automotive News Europe“ meldete, will der Konzern noch im Juni über die Zukunft von Maybach entscheiden. Demnach stehen mit der Schließung oder einer Kooperation mit Aston Martin zwei Optionen zur Wahl. Daimler-Chef Dieter Zetsche sprach von einer „höheren Wahrscheinlichkeit für eine positive Entscheidung“ für eine zweite Generation des Maybach, wenn ein Partner eingebunden werde. Eine Milliarde Dollar für die Entwicklung des Maybach wären „kein gutes Investment für ein Auto mit geringem Absatzvolumen“ gewesen. Nach Branchenuntersuchungen verkaufte Maybach im vergangenen Jahr 157 Autos; ursprüngliche Prognosen waren von 1500 ausgegangen. dpa

Chinesisches Kapital für Saab

Stockholm - Frische Hoffnung und akute Alarmsignale zugleich beim Überlebenskampf von Saab: Der schwedische Autohersteller hat am Montag einen neuen chinesischen Partner präsentiert, musste aber gleichzeitig auch den erneuten Stillstand der Produktion für die gesamte Woche ankündigen. Wie Saabs niederländischer Eigner Spyker Cars mitteilte, will der chinesische Autohersteller Zhejiang Youngman Lotus Automobile bei der bereits vereinbarten Partnerschaft der Schweden mit dem Autogroßhändler Pang Da aus Peking einsteigen. In einer gemeinsamen Absichtserklärung kündigten die Beteiligten die Bereitstellung von insgesamt 245 Millionen Euro für Saab aus China an. dpa

13,6 Milliarden für Rohstofffirma

London - In der Rohstoffbranche bahnt sich eine weitere Milliardenübernahme an: Der Schweizer Rohstoffkonzern Glencore will einem Bericht der „Sunday Times“ zufolge groß in Kasachstan einsteigen. Glencore wolle für 13,6 Milliarden Euro den Bergbaukonzern ENRC übernehmen, schreibt das Blatt. Hierzu habe es Gespräche zwischen Glencore-Chef Ivan Glasenberg und wichtigen ENRC- Aktionären gegeben. Die Aktien von Eurasian Natural Resources (ENRC) gewannen am Montag rund sechs Prozent. Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore war im Mai in London an die Börse gegangen und hatte spektakuläre 38 Milliarden Pfund eingespielt. Mit dem Deal würde Glencore zu einem der größten Bergbaukonzerne. dpa

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