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ManU womöglich an die Börse

London - Der traditionsreiche englische Fußballclub Manchester United steht einem Pressebericht zufolge womöglich vor der Rückkehr an die Börse. Die amerikanischen Eigner planten eine Notierung in Hongkong, berichtete die „Sunday Times“. Dort könnten die Aktien des Vereins nach Ansicht von Bankern einen höheren Preis erzielen als in London, weil Manchester United in Asien eine gewaltige Fangemeinde habe. Eine Bewertung in Höhe von rund 1,9 Milliarden Euro für den Club sei realistisch. Die Familie Glazer, die Manchester United im Jahr 2005 für rund 850 Millionen Euro gekauft hatte, wolle zunächst noch den Prada- Börsengang in Hongkong abwarten. rtr

Großbank Lloyds unter Druck

London - Die teilverstaatlichte britische Großbank Lloyds könnte einem Zeitungsbericht zufolge im Rahmen eines neuen Sparprogramms bis zu 15 000 Stellen streichen. Die Kürzungspläne hätten einen Umfang von mehr als einer Milliarde Euro, berichtete die „Sunday Times“. Demnach sollen unter anderem ganze Management-Ebenen wegfallen. Die Bank, sie sich zu 41 Prozent im Staatsbesitz befindet, stellt derzeit ihre Strategie auf den Prüfstand und will das Ergebnis am 30. Juni vorstellen. Die Bank hatte bereits in den vergangenen zwei Jahren 27 000 Stellen gestrichen. Hintergrund war die Integration der im Jahr 2008 übernommenen, angeschlagenen HBOS. rtr

The North Face kauft Timberland

Greensboro/Stratham - Der Outdoor-Ausrüster Timberland verliert seine Selbstständigkeit. Das börsennotierte US-Unternehmen wird Teil des Bekleidungsriesen VF, zu dem schon die Outdoor-Marke The North Face, der Rucksack-Hersteller Eastpak oder die Jeans-Größen Wrangler und Lee gehören. Der Wert der Übernahme liegt bei rund zwei Milliarden Dollar. VF lockt die Timberland-Aktionäre mit einem Preis von 43 Dollar je Papier – das ist ein Aufschlag von satten 43 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag. Timberland ist vor allem für seine Wanderschuhe bekannt. In diesem Jahr erwartet das Unternehmen aus dem US-Bundesstaat New Hampshire einen Umsatz von 1,6 Milliarden Dollar. Zu den größten Konkurrenten hierzulande gehört Jack Wolfskin. Bei dem deutschen Outdoor- Ausrüster kommen auch immer wieder Verkaufsspekulationen auf. --dpa

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