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Arbeitsplätze bei Ford sind sicher

Köln - Ford schließt bis 2017 betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland aus. Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat einigten sich außerdem auf langfristige Produktionszusagen für die beiden Werke in Köln und Saarlouis. Im laufenden und im nächsten Jahr will Ford in Deutschland „weit über 500 Ingenieure“ einstellen. Insgesamt sind binnen der nächsten zwölf Monate 700 Neueinstellungen geplant. Ford hat in Deutschland 24 000 Beschäftigte und einen Marktanteil von 7,2 Prozent. Im ersten Quartal dieses Jahres erzielte Ford Europa einen Gewinn von 293 Millionen Dollar, 107 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum. dpa

VW legt in China und USA kräftig zu

Wolfsburg - Volkswagen hat in den ersten fünf Monaten erstmals mehr als zwei Millionen Autos seiner Kernmarke VW verkauft. Die Auslieferungen bis Ende Mai seien um 12,2 Prozent auf 2,09 Millionen Fahrzeuge gestiegen. Im größten Einzelmarkt China verkaufte VW von Januar bis Mai 714 200 Autos, ein Plus von 15,3 Prozent. Auch in Nordamerika liefen die Geschäfte. Die Marke Volkswagen legte bei den Auslieferungen um 19,7 Prozent auf 194 600 Fahrzeuge zu. In Russland konnte die Marke ihre Verkäufe auf 34 400 fast verdoppeln. Der Konzern kündigte am Dienstag an, beim russischen Gaz-Konzern künftig 110 000 Fahrzeuge bauen zu wollen und dafür 200 Millionen Euro zu investieren. dpa

Avis kauft Avis

London/Parsippany - Nach einem Vierteljahrhundert Trennung finden der amerikanische Autovermieter Avis und seine europäische Schwester wieder zueinander. Die Avis Budget Group aus New Jersey kauft die an der Londoner Börse notierte Avis Europe für 720 Millionen Euro. Bis 1986 gab es nur eine einzige Avis mit Sitz in den USA, dann brachten die Amerikaner ihre europäische Tochter an die Londoner Börse, um mit dem eingenommenen Geld schneller wachsen zu können. Weltweit betreiben beide 6000 Avis- und 1700 Budget-Stationen. dpa

Teldafax ist zahlungsunfähig

Troisdorf - Der schwer angeschlagene Billigstromanbieter Teldafax ist pleite. Das Unternehmen habe beim Amtsgericht Bonn einen Antrag auf Insolvenz und Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters eingereicht, sagte ein Sprecher des Gerichts am Dienstag auf Anfrage. Das Unternehmen ist offensichtlich trotz Sanierungskurses nicht aus den Zahlungsschwierigkeiten gekommen. Teldafax hat rund 700 000 Strom- und Gaskunden. Es ist eine der größten Pleiten in der deutschen Energiebranche. Das Unternehmen war vor allem durch seine Discountgeschäfte in die Schieflage geraten. Auch mehrere Wechsel bei den Gesellschaftern und in der Führung des Unternehmens konnten die Insolvenz nicht abwenden. dpa

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