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Philippsburg I bleibt vom Netz



Stuttgart - Der Versorger EnBW will nach Angaben einer mit der Situation vertrauten Person das seit drei Monaten stillstehende Atomkraftwerk Philippsburg I nicht wieder in Betrieb nehmen und dauerhaft abgeschaltet lassen.„Der Reaktor wird nicht wieder angefahren“, sagte eine mit der Situation vertraute Person am Mittwoch. Das baden-württembergische Umweltministerium teilte als Aufsichtsbehörde mit, ihm liege kein Antrag für ein Wiederanfahren des seit Mitte März abgeschalteten Reaktors vor. EnBW muss daher künftig voraussichtlich mit zwei seiner bisher vier Reaktoren auskommen, da auch Neckarwestheim I dauerhaft stillstehen soll. Ein Sprecher von EnBW sagte, ein formaler Beschluss zur Zukunft von Philippsburg I sei noch nicht gefallen. rtr

Deutsche lassen von Solaranlagen

Berlin - Die Installation von Solaranlagen in Deutschland ist nach Angaben aus Regierungs- und Branchenkreisen eingebrochen. Zwischen März und Mai seien deutlich weniger als 1000 Megawatt neu installiert worden, sagten mit den Zahlen Vertraute am Mittwoch. Dies werde voraussichtlich dazu führen, dass es keine weitere Kürzung der Solarförderung ab Juli geben werde. Der Einbruch wird auf eine Verunsicherung infolge der politischen Diskussionen um die Photovoltaik sowie auf Vorzieheffekte zurückgeführt. 2010 wurden angesichts der Kürzungsdebatte noch Solarmodule mit über 7000 Megawatt gebaut. Die Bundesnetzagentur wollte sich nicht zu den Angaben äußern. Solarstrom wird durch staatlich garantierte Abnahmepreise für 20 Jahre gefördert. Deutschland ist weltweit der wichtigste Markt für die Solarindustrie. rtr

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