NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

In den USA steigen die Preise

Washington - Die Verbraucherpreise in den USA sind im Mai so stark gestiegen wie seit mehr als zweieinhalb Jahren nicht mehr. Die Lebenshaltungskosten stiegen um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilte. Das ist der stärkste Anstieg seit Oktober 2008. Analysten hatten mit einer Rate von 3,4 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vormonat legten die Preise um 0,2 Prozent zu. Experten sehen die US-Notenbank Fed dennoch nicht unter Zugzwang, ihre Nullzinspolitik rasch zu beenden: Die monatliche Teuerung fällt geringer aus als in den Vormonaten. rtr

E-Parlament stimmt für Draghi

Brüssel - Der Italiener Mario Draghi stößt als künftiger Präsident der Europäischen Zentralbank auf breite Zustimmung im Europäischen Parlament. Der zuständige Wirtschafts- und Währungsausschuss stimmte am Mittwoch in Brüssel mit großer Mehrheit für den Kandidaten zur Nachfolge von EZB-Chef Jean- Claude Trichet. Das Parlament hat zwar kein Vetorecht, doch wäre eine Ablehnung politisch heikel. Das Plenum soll am 23. Juni über Draghi abstimmen. rtr

Bahnchef Grube droht mit Klage

Hamburg - Bahnchef Rüdiger Grube hat der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg indirekt mit einer Klage wegen Stuttgart 21 gedroht. Der Vertrag von Bund, Land, Stadt Stuttgart und Bahn über das Milliarden-Projekt enthalte keine Rücktrittsklausel, sagte Grube am Dienstagabend in Hamburg. Jede der Parteien habe sich verpflichtet, projektfördernd zu agieren. „Wenn jemand dieser Pflicht zur Förderung des Projektes nicht nachkommt, den muss ich dann verklagen.“ (Meinungsseite) dpa



Jack-Wolfskin-Gerüchte flammen auf

Frankfurt am Main - Der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin steht Finanzkreisen zufolge nun doch vor dem Verkauf. Die Eigner Barclays Private Equity und Quadriga Capital seien in den letzten Zügen der Verhandlungen mit dem Finanzinvestor Blackstone, sagten vier mit der Transaktion vertraute Personen am Mittwoch. Barclays und Quadriga hatten den Verkauf im April abgeblasen, weil ihnen die Gebote für das Unternehmen nicht hoch genug waren. Sie hatten sich Kreisen zufolge mehr als 800 Millionen Euro für Jack Wolfskin vorgestellt. Die Gebote hatten damals Insidern zufolge bei gut 600 Millionen Euro gelegen. Nun hat Blackstone offenbar nachgelegt. Eine Einigung sei noch in dieser Woche möglich. rtr

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