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Handwerk will künftig mehr Fachkräfte einstellen



Das Handwerk sucht händeringend Personal. Rund ein Viertel der Betriebe wolle in den kommenden Monaten Fachkräfte einstellen, berichtete die „Stuttgarter Zeitung“ unter Berufung auf eine Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) unter 14 000 Betrieben. Der Studie zufolge sei der Personalbedarf größer als in früheren Aufschwungphasen. Im Schnitt hätten die befragten Betriebe zwei offene Stellen im Angebot. Besonders gravierend sei der Fachkräftebedarf in den Baugewerken. Hier wollten rund ein Drittel der Betriebe Fachkräfte einstellen. In einigen Handwerkszweigen überstiegen die offenen Stellen der Umfrage zufolge sogar die Zahl der Arbeitslosen. Dies treffe auf Elektrotechniker, Elektromaschinenbauer und Kälteanlagenbauer zu. AFP

Umfrage: Viele Eltern sind mit dem Schulsystem unzufrieden

Die Mehrheit der Eltern ist nach einer Umfrage mit dem deutschen Schulsystem unzufrieden. Generell äußern sich 54 Prozent entsprechend, 62 Prozent bemängeln eine unzureichende Berufsvorbereitung durch die Schulen. Das ergab eine Umfrage des Forsa-Instituts. Fast alle der 706 befragten Mütter und Väter (96 Prozent) wünschen sich demnach eine stärkere individuelle Förderung für die Kinder. Um das System zu optimieren, fordern je 93 Prozent eine bessere Lehrerausbildung und kleinere Klassen. 74 Prozent wollen, dass Eltern mehr mitarbeiten. 82 Prozent verlangen zudem, dass Schulleiter mehr Verantwortung bekommen und beispielsweise Lehrer auf eigene Faust entlassen und das Budget für die Schule selbst verwalten dürfen. dpa



Beruflich genutzte Räume können von der Steuer abgesetzt werden

Nicht nur Kosten für ein Arbeitszimmer können steuerlich geltend gemacht werden. Auch Ausgaben für andere beruflich genutzte Räume können die Steuerlast mindern. „Das können beispielsweise Lagerräume, Ausstellungsräume oder Archive sein“, erklärt Anita Käding vom Bund der Steuerzahler in Berlin. Ob ein Übezimmer eines Berufsmusikers ebenfalls darunter fällt, wird derzeit vor dem Bundesfinanzhof geklärt (Az.: VIII R 44/10). Anders als bei einem häuslichen Arbeitszimmer gelten hier keine strengen Abgrenzungskriterien zu anderen Räumen in der Wohnung oder im Haus. „Bei solchen Räumen ist es völlig irrelevant, ob sie mit dem Wohnraum verbunden und ob sie in die häusliche Sphäre des Steuerzahlers eingebunden sind oder nicht“, sagt Käding. dpa

Behinderte sollen stärker ins Berufsleben integriert werden

Menschen mit Behinderung sollen nach dem Willen der Bundesregierung künftig stärker in die Arbeitswelt integriert werden. Das Kabinett beschloss am vergangenen Mittwoch einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Er dokumentiert rund 200 Maßnahmen. Beispiele sind die „Initiative Inklusion“, bei der zusätzliche 100 Millionen Euro für die Integration Schwerbehinderter in das Arbeitsleben bereitgestellt werden. Der Alltag in Deutschland solle künftig so organisiert sein, dass die 9,6 Millionen Menschen mit Behinderungen „selbstverständlich mittendrin und dabei sind“, sagte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Nicht die Behinderten sollten sich anpassen müssen, sondern die Gesellschaft müsse sich verändern und Voraussetzungen für Barrierefreiheit und ein gemeinsames Miteinander schaffen. dapd

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