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Trichet und Obama-Berater geehrt

Kiel - Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, hat am Sonntag den Kieler Weltwirtschaftlichen Preis erhalten. Ebenfalls geehrt wurden der ehemalige Wirtschaftsberater von US-Präsident Barack Obama und frühere US-Finanzminister, Lawrence Summers, sowie der Chef der First Eastern Investment Group in Hongkong, Victor Chu. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW), die Stadt Kiel sowie die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein würdigen mit dem undotierten Preis jährlich je einen Politiker, Wissenschaftler und Unternehmer, die sich als Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen Gesellschaft verdient gemacht haben. Zu Griechenland äußerte sich Trichet nicht, betonte aber die Leistungsfähigkeit der Eurozone. IfW-Präsident Dennis Snower würdigte Trichet als „glühenden Europäer“. Zu Gast war auch Altkanzler Helmut Schmidt, Preisträger von 2007.dpa

Erste Kino.to-Konten beschlagnahmt

Dresden - Nach dem Schlag gegen das illegale Internet-Filmportal Kino.to hat die Justiz erste Konten beschlagnahmt, auf denen die Millionengewinne der Betreiber vermutet werden. Das erklärte die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden am Wochenende und bestätigte damit einen Bericht des „Focus“. Demnach stellten Ermittler auf Konten in Spanien, die dem Hauptbeschuldigten aus Leipzig zugeordnet werden, rund 2,5 Millionen Euro sicher. Zudem beschlagnahmten sie bei ihm hochwertige Computertechnik sowie drei Luxusautos in Deutschland und auf Mallorca. Laut „Focus“ fanden die Ermittler auf dem deutschen Konto eines anderen führenden Kino.to-Mitarbeiters 200 000 Euro. dapd

Hacker stehlen Sega-Kundendaten

Tokio/Berlin - Erneut ist ein Videospieleanbieter ins Visier von Computerhackern geraten: Der japanischen Firma Sega wurden Daten von fast 1,3 Millionen Kunden gestohlen. Es gehe um Namen, Geburtstage, E-Mail-Adressen und verschlüsselte Passwörter, teilte Sega der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge am Sonntag mit. Kreditkarteninformationen seien nicht dabei. Die Nutzer kämen vor allem aus Europa und Nordamerika. Die Hacker hätten am Donnerstag eine Londoner Sega-Website geknackt, über die neue Produkte verbreitet wurden, hieß es. Sega ist nach Sony und Nintendo der dritte japanische Spieleanbieter, den Hacker jüngst heimgesucht haben. dpa

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