NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Die Bahn hat Probleme in den USA

Berlin - DB Schenker, die Logistiksparte der Deutschen Bahn, hat große Probleme im US-Frachtgeschäft. Für die Luftfahrtsparte, die in den Vereinigten Staaten tätig sei, prüfe der Konzern mehrere Optionen, darunter einen Teilrückzug und die Zusammenarbeit mit einem Partner, hieß es am Dienstag in Unternehmenskreisen. In den kommenden zwei Monaten werde der Vorstand darüber entscheiden. Ursache der Probleme seien die schwache Wirtschaftsentwicklung, der teure Treibstoff und die zu geringe Größe des Luftfrachtnetzes. Auch im Landverkehr mit Lkw gebe es „noch einiges zu verbessern“, hieß es. Ein vollständiger Rückzug aus den USA sei aber kein Thema. brö

Schuldenkrise drückt die Stimmung

Berlin - Die Schuldenkrise in Europa und Sorgen um die US-Wirtschaft drücken den Konjunkturoptimismus von Börsenprofis auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren. Das ZEW-Stimmungsbarometer für die kommenden sechs Monate sank im Juni von plus 3,1 auf minus 9,0 Punkte und damit das vierte Mal in Folge, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Der Indikator sackte auf das niedrigste Niveau seit Januar 2009 und drückte auch den Euro. Fachleute sehen dies nicht als Vorboten für einen Wachstumseinbruch, sondern nur für eine Abschwächung des Aufschwungs. rtr

Deutsche haben so viel Geld wie nie

Berlin - Das Geldvermögen der Deutschen hat im Aufschwung ein Rekordniveau erreicht. Es kletterte bis Ende 2010 um fünf Prozent auf 4,93 Billionen Euro, wie der Bundesverband deutscher Banken mitteilte. „Nie zuvor hatten die Deutschen so viel auf der hohen Kante liegen.“ Dabei scheuten die meisten Anleger allerdings das Risiko. Zwei Drittel des Geldvermögens seien Spar-, Sicht-, Termineinlagen und Bargeld sowie Geldanlagen bei Versicherungen. Obwohl die Aktienkurse stiegen und das Aktienvermögen 2010 um 20 Prozent zunahm, seien doch nur fünf Prozent (231 Milliarden Euro) in Aktien investiert. rtr

Gute Umweltnoten für Städte

Berlin - Deutsche Großstädte gehören beim Umwelt- und Klimaschutz zur Spitzengruppe unter den Metropolen Europas. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Siemens in Auftrag gegebene Städtestudie. Demnach erreichten zehn Städte von Berlin bis München mit „überdurchschnittlich gut“ die zweithöchste von fünf Wertungsstufen. Essen und Köln waren dagegen in Sachen Umweltschutz nur „durchschnittlich“. Unter den deutschen Metropolen sind die CO2-Emissionen in Berlin pro Kopf am geringsten. Die Leipziger führen – auch europaweit – beim Recyceln. Stuttgart hat die energieeffizientesten Häuser. In Frankfurt am Main ist mit 7,9 Prozent der Anteil der erneuerbaren Energien am höchsten. Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben