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Lokführer verschärfen Arbeitskampf

Berlin - Die Lokführergewerkschaft GDL hat im seit Monaten andauernden Konflikt mit einigen Privatbahnen eine verschärfte Gangart angekündigt. Streiks werde man künftig nur noch sehr kurzfristig bekannt geben und nicht mehr mit 12 Stunden Vorlauf, teilte die Organisation am Mittwoch mit. Dies betrifft auch das Unternehmen Odeg, das in Brandenburg mehrere Strecken betreibt. Die Verhandlungen seien bereits in der ersten Runde gescheitert. Die Odeg habe „noch immer nicht den Ernst der Sache verstanden“, sagte GDL-Chef Claus Weselsky. Ihr Lohnniveau liege um 30 Prozent unter dem Niveau der Deutschen Bahn. Die GDL strebt einheitliche Arbeitsbedingungen und Löhne für alle Lokführer an. brö



Reiche werden reicher

Zürich- Die Millionäre haben die Finanzkrise weggesteckt. Weltweit stiegen die Vermögen der Reichen 2010 um fast zehn Prozent auf den Rekordwert von 42,7 Billionen Dollar, wie aus der Studie „World Wealth Report“ der Investmentbank Merrill Lynch und der Beratungsfirma Cap-Gemini hervorgeht. Damit übertrafen die Vermögen den vor der Krise 2007 erreichten Spitzenwert von 40,7 Billionen Dollar. Das starke Wachstum in Schwellenländern sorgt für mehr Reichtum. Zudem hätten sich viele Börsen positiv entwickelt. Am meisten machten die Neuzugänge im Millionärs-Club aus: Die Zahl der Personen mit frei verfügbaren Vermögen von mindestens einer Million Dollar erhöhte sich von zehn auf 10,9 Millionen.rtr

Neues iPhone kommt später

New York - Apple-Fans müssen sich für die Neuauflage des iPhones noch bis September gedulden. Das neue iPhone 5 soll mit einem schnelleren Prozessor und einer höheren Kameraauflösung ausgestattet sein, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Apple lehnt einen Kommentar ab. Insider vermuten, dass Apple warten will, bis das neue Betriebssystem iOS 5 einsatzbereit ist. Nach Prognosen des Marktforschers IDC wird Apple in diesem Jahr bei den Smartphones auf einen Marktanteil von 18,2 Prozent kommen – Rang drei nach Google und Nokia. dpa

US-Notenbank senkt Prognose

Washington - Rund zwei Jahre nach Ende der großen Rezession erholt sich die Wirtschaft in den USA noch immer nicht mit dem erhofften Tempo. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate musste die US-Notenbank ihre Konjunkturprognose senken. Die Erholung verlaufe „frustrierend langsam“, sagte der Chef der Federal Reserve (Fed), Ben Bernanke, nach einer Sitzung des Offenmarktausschusses in Washington. Die Nullzinspolitik werde wohl kein baldiges Ende finden. Für 2011 sei nur noch ein Wachstum zwischen 2,7 und 2,9 Prozent zu erwarten. Im April waren noch 3,1 bis 3,3 Prozent vorausgesagt worden, im Januar 3,4 bis 3,9 Prozent. dpa

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