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Daimler startet Carsharing in Berlin

Berlin - Daimler steht auch in Berlin vor der Einführung seines Carsharing-Modells Car2go. Walter Müller, der Direktor der Berliner Mercedes-Niederlassung, nannte beim Clubabend des Mittelstandmagazins Berlin Maximal auf Nachfrage das Jahr 2012 als entsprechenden Zeithorizont. Bisher gibt es die Carsharing-Angebot mit Smart-Fahrzeugen unter anderem in Hamburg und Ulm. Mercedes wird im Sommer in seiner Berliner Niederlassung am Salzufer außerdem eine Werkstatt für Elektroautos eröffnen. Durch die neue Technologie stehe der Kfz-Handel vor nachhaltigen Veränderungen, sagte Müller. Nicht alle Kunden wollten ihr Auto auch besitzen. cof

Teldafax hat keine Kunden mehr

Troisdorf - Die Zukunftschancen des insolventen Stromanbieters Teldafax schwinden zusehends. Daran hat nach Informationen des „Handelsblatts“ auch der vorläufige Insolvenzverwalter Biner Bähr Schuld. Bähr habe nur diejenigen 150 000 Kunden weiter beliefern wollen, die für Teldafax profitabel sind. Die anderen 200 000 habe Teldafax den Grundversorgern überlassen wollen. Doch die Aufsichtsbehörden und die Netzbetreiber hätten sich geweigert, Teldafax beim Rosinenpicken zu helfen, schreibt das „Handelsblatt“. Inzwischen hat Teldafax die Belieferung aller Kunden eingestellt. Unterdessen geht der Zerfall des Unternehmens weiter. Der Berliner Konkurrent Flexstrom wirbt derzeit offensiv Service-Mitarbeiter von Teldafax ab. HB

Kurzarbeiter zahlen zu viele Steuern

Berlin - Beschäftigte in Kurzarbeit oder Altersteilzeit müssen in der Steuererklärung bei den Altersvorsorgeaufwendungen besonders genau sein. In vielen Fällen sei in der Lohnsteuerbescheinigung der Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung nicht richtig angegeben, warnte der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) am Donnerstag. Dadurch könne ein steuerlicher Nachteil entstehen. Normalerweise können Beschäftigte die Angaben zu den Rentenbeiträgen aus der Lohnsteuerbescheinigung übernehmen, weil Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils die Hälfte zahlen. dpa

Saab kann keinen Lohn mehr zahlen

Stockholm - Der angeschlagene Autohersteller Saab hat kein Geld mehr für Löhne und Gehälter. Nach dieser Mitteilung an die Beschäftigten von Donnerstag steht das schwedische Traditionsunternehmen jetzt möglicherweise vor einem Insolvenzantrag. Zuvor waren Verhandlungen mit 800 Zulieferern über eine Stundung von Schulden gescheitert. Der Konzern teilte den Mitarbeitern per Mail mit, dass die Juni-Entgelte nicht ausgezahlt werden können. dpa

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