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Die Jobaussichten für Ingenieure werden immer besser



Die Jobperspektiven für Ingenieure waren noch nie so gut wie zur Zeit. Im Mai diesen Jahres fehlten in Deutschland 73 100 Ingenieure. Das geht aus dem neuen „Ingenieurmonitor“ hervor, den der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) jeden Monat heraus gibt. Das ist eine neue Höchstmarke. Im vergangenen Monat fehlten 68 700 Techniker. Das ist ein Plus von 6,4 Prozentpunkten. Den Fachkräftemangel errechnet der VDI, indem er die Differenz bildet zwischen den offenen Stellen und den arbeitslosen Ingenieuren. Am größten ist der Fachkräftemangel im Maschinenbau und Fahrzeugbau. Hier fehlen 30 400 Ingenieure. Bei den Elektroingenieuren fehlen 17 600 ausgebildete Techniker. Regional betrachtet, sind die Aussichten in Baden-Württemberg besonders gut. Dort fehlen demnach 19 900 Fachkräfte. dpa

Jede vierte Fachkraft weltweit

sucht eine neue Stelle im Ausland

Ausländische Fachkräfte haben nach Beobachtungen von Marktforschern ein großes Interesse an Jobs in wirtschaftlich prosperierenden Ländern wie Deutschland. Weltweit sei derzeit rund ein Viertel aller gut ausgebildeten Arbeitnehmer bereit, für einen besseren Job ins Ausland zu gehen. Wie stark von diesem Trend Deutschland profitiere, hänge davon ab, welche Anreize deutsche Unternehmen für ausländische Ärzte, Ingenieure, Techniker und Forscher schafften, heißt es in einer Studie des Marktforschungsunternehmens GfK. Nach der GfK-Umfrage in 17 Ländern würden etwa 46 Prozent der befragten türkischen Fachkräfte für einen besseren Job ins Ausland gehen; 29 Prozent seien es in Russland und 21 Prozent in den USA. Noch größer sei der Anteil in Schwellenländern; so würden etwa 57 der befragten mexikanischen Fachkräfte für eine gute Stelle ihre Heimat verlassen, in Kolumbien sind es 52, in Brasilien 41 und in Peru 38 Prozent der befragten Fachkräfte. Befragt wurden mehr als 30 000 Beschäftigte. dpa

Das größte Vertrauen genießen Feuerwehrleute und Ärzte

Hinsichtlich des Vertrauens in Berufsgruppen führen in Deutschland Feuerwehrleute und Ärzte. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK Custom Research in Nürnberg ergeben. Danach gaben 98 Prozent der Befragten an, sie hätten sehr starkes Vertrauen in Feuerwehrleute. 89 Prozent der Befragten sagten das über Ärzte. Auch Postangestellten (86 Prozent), Polizisten (85 Prozent), Lehrern (84 Prozent) und Richtern (79 Prozent) trauen die Deutschen. Das Schlusslicht auf der Skala sind Politiker. Ihnen trauen nur 9 Prozent. Befragt wurden 1045 Menschen. dpa

Personalmanager ärgern sich

über unsorgfältige Kollegen

Pflichtbewusstsein steht bei Finanz- und Personalmanagern hoch im Kurs: Sie ärgern sich am meisten über Mitarbeiter, die nicht sorgfältig arbeiten. Das hat eine Umfrage des Personaldienstleisters Robert Half in München ergeben, die repräsentativ für diese Berufsgruppe in Deutschland ist. Danach stört sich rund jeder dritte Befragte (30 Prozent) daran, wenn Aufgaben nicht vollständig bearbeitet werden. Nahezu jeden Fünften nervt es, wenn Kollegen sich mit fremden Federn schmücken (19 Prozent). Und immerhin 14 Prozent finden Mitarbeiter störend, die Gerüchte verbreiten. Bei der internationalen Studie wurden weltweit 2406 Finanz- und Personalmanager befragt, davon 313 in Deutschland. dpa

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