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Funkausstellung ausgebucht

Berlin - Die Internationale Funkausstellung (Ifa) in Berlin steht trotz der gegenwärtigen Flaute auf dem Markt für Unterhaltungselektronik vor einem weiteren Ausstellerplus. „Wir wachsen in allen Segmenten, in fast jedem verzeichnen wir ein zweistelliges Wachstum“, sagte Messeorganisator Jens Heithecker am Dienstag in München. Die Aussteller ziehe es trotz schwieriger Absatzsituation auf das Berliner Messegelände. „Der Markt wächst trotz eines enormen Preiskampfs“, sagte Heithecker. Die Hallenflächen der Ifa, die vom 2. bis 7. September 2011 stattfindet, sind nach Angaben von Messegeschäftsführer Christian Göke bereits komplett ausgebucht. Zusätzliche Angebote könnten nur noch durch Freigeländeflächen geschaffen werden. vis/rtr

Emissionshandel auf dem Prüfstand

Luxemburg -Der Europäische Gerichtshof prüft den geplanten EU-weiten Handel mit Emissionsrechten im Flugverkehr. Ab 2012 sollen alle Fluglinien, die in der EU starten oder landen, an dem Klimaschutzprogramm teilnehmen, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Sowohl der US-Luftfahrtverband, als auch drei große US-Fluggesellschaften argumentierten bei der Verhandlung am Dienstag,dass der Emissionshandel im Luftverkehr gegen das internationale Recht verstoße (AZ.: C-366/10). Die EU habe kein Recht, die Emissionen über den Weltmeeren zu reglementieren und Interkontinentalflüge in den Handel mit einzubeziehen. Mit einem Urteil ist erst im Winter zu rechnen. AFP

RWE steigt bei Akw in Holland ein

Düsseldorf - Der Energiekonzern RWE steht kurz vor einem Einstieg beim einzigen niederländischen Atomkraftwerk. Das Unternehmen habe mit niederländischen Gemeinden und dem Versorger Delta eine Vereinbarung erzielt, sagt eine Sprecherin am Dienstag. Danach übernehme RWE von den Gemeinden einen Anteil von 30 Prozent an dem Akw Borssele. Delta stocke seine Beteiligung auf 70 von bislang 50 Prozent auf. Einen Kaufpreis nannte RWE nicht. Der Konzern dürfte für sein Paket rund 540 Millionen Euro zahlen. Der Wert eines Anteil von 50 Prozent an dem Meiler war auf rund 900 Millionen Euro beziffert worden. Konzern-Chef Jürgen Großmann hatte zwei Jahre darum gekämpft, in dem Nachbarland in die Atomkraft einzusteigen.rtr

Siemens liefert Bahntechnik

München - Im Rahmen der milliardenschweren Investitionen in Algeriens Infrastruktur hat Siemens erneut einen Millionenauftrag erhalten. Die für Bahntechnik zuständige Sparte Mobility, die ihren Sitz und ein Werk in Berlin hat, soll für 132 Millionen Euro Zugsicherungstechnik sowie elektronische Stellwerke für die Schienenstrecke zwischen der auf dem Reißbrett entworfenen neuen Stadt Boughezoul 160 Kilometer südlich von Algier und zwei nördlichen Provinzhauptstädten liefern und montieren. Die Bahnstrecke ist 290 Kilometer lang. dpa

Japaner investieren in Allianz

Tokio/München - Japans größter Versicherungskonzern Nippon Life investiert eine halbe Milliarde Euro in den Allianz- Konzern. Die Allianz gab dafür über ihre Tochter Allianz Finance eine 30-jährige Wandelanleihe aus, wie das Unternehmen mitteilte. Das Geschäft soll am Donnerstag abgeschlossen werden. Die japanische Versicherungsbranche ist angesichts einer schrumpfenden Bevölkerung auf der Suche nach Wachstumsmöglichkeiten im Ausland. Nippon Life wolle mit der Allianz „Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf mehreren Gebieten“ ausloten, teilte der japanische Konzern mit. Dazu gehöre der Austausch von Personal. AFP

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