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Axel Weber darf zur UBS

Frankfurt am Main - Die Bundesbank hat dem geplanten Wechsel ihres ehemaligen Präsidenten Axel Weber zur Schweizer Großbank UBS zugestimmt. Ein Vorstandsmitglied sei auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt an bestimmte Pflichten aus dem Verhaltenskodex der Bundesbank gebunden. Diese Maßstäbe würden eingehalten, teilte die Bundesbank mit. Der 54-jährige Volkswirt, der die Notenbank im April verlassen hatte, soll im Mai 2012 zunächst Vizepräsident und später Präsident des UBS-Verwaltungsrats werden. Weber galt auch als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. dpa

Ebay soll Markenfälscher bannen

Luxemburg - Ebay und andere Online- Marktplätze sollen nach dem Willen der obersten EU-Richter mehr Verantwortung für Verstöße gegen das Markenrecht auf ihren Seiten tragen. Der Betreiber eines Internet-Marktplatzes könnte zur Rechenschaft gezogen werden, wenn er den Zugang zu rechtsverletzenden Waren, etwa gefälschten Produkte, nicht umgehend sperrt. Voraussetzung sei allerdings, dass er von dem Vergehen wisse oder nur lasch geprüft habe (Rechtssache C-324/099). Gegen Ebay geklagt hatte der Kosmetikkonzern L’Oréal. dpa

Gewerkschafter warnt vor E-Autos

München - Die Gewerkschaften fürchten bei einer flächendeckenden Einführung von Elektroautos ab 2020 den Verlust zahlreicher Arbeitsplätze in Deutschland. „Es wird weniger Beschäftigte geben, je mehr der Elektroantrieb den Verbrennungsmotor verdrängt“, sagte Bayerns IG-Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler. Der Verbrennungsmotor habe rund 1400 Teile im Antriebsstrang, der Elektroantrieb nur etwa 210. „Kolben oder Getriebe werden nicht mehr gebraucht“, erklärte er und forderte gleichwohl die Politik auf, die E-Mobilität zu fördern, damit diese Teile weiter hierzulande produziert werden.rtr

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