NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Weniger Strafe für Thyssen-Krupp

Luxemburg - Thyssen-Krupp fließen nach der Reduzierung einer EU-Kartellstrafe rund 160 Millionen Euro zu. Der Europäische Gerichtshof urteilte am Mittwoch, dass wegen der Beteiligung an einem Aufzugskartell nur eine Strafe von 319 Millionen Euro angemessen sei. In der Entscheidung der EU-Kommission von 2007 sei Thyssen-Krupp zu Unrecht als Wiederholungstäter eingestuft worden, wodurch die Geldbuße um 50 Prozent erhöht wurde. Die übrigen Kartellstrafen von rund 630 Millionen Euro für die Aufzugbauer Otis, Kone und Schindler behielt das Gericht bei. rtr

EU prüft Beihilfen für BMW und VW

Brüssel - Die EU-Kommission hat Zweifel an der Zulässigkeit von staatlichen Beihilfen für die Autowerke von BMW in Leipzig und VW in Zwickau. Die Wettbewerbsbehörde eröffnete am Mittwoch ein Verfahren. Man müsse klären, ob die europäischen Regeln eingehalten wurden, teilte die Behörde mit. Bei BMW gehe es um eine Finanzspritze von 46 Millionen Euro, bei VW um 83,7 Millionen Euro. dpa

Deutsche-Börse-Aktionäre für Fusion

Frankfurt am Main - Die Pläne zum Zusammenschluss der Deutschen Börse mit der New Yorker Börse NYSE Euronext haben die mehrheitliche Zustimmung der Aktionäre. Bis Mittwochnachmittag seien mittlerweile 60,16 Prozent der Deutsche-Börse-Papiere in Aktien des neuen Unternehmens Alpha Beta Netherlands Holding getauscht worden, teilte die Deutsche Börse mit. dpa

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