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JP Morgan Chase verdient mehr

New York - Die US-Großbank JP Morgan Chase hat dank geringerer Kosten für faule Kredite im zweiten Quartal mehr verdient. Der Nettogewinn sei binnen Jahresfrist um 12,5 Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar gestiegen, teilte die Bank am Donnerstag mit. Der Wegfall einer Steuer in Großbritannien auf Boni für Banker habe sich ebenfalls positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Die Einnahmen kletterten im Berichtszeitraum um sieben Prozent auf 27,4 Milliarden Dollar. Mit dem Zwischenbericht übertraf JP Morgan Chase die Erwartungen der Analysten bei weitem. rtr

Mehr neue Firmen in Berlin

Berlin - Im ersten Quartal 2011 wurden in Berlin 3500 gewerbliche Unternehmen mehr gezählt als noch im ersten Quartal 2010. Das meldet die Industrie- und Handelskammer Berlin. Neue Geschäftsmodelle im Internet und die gute Konjunktur seien Gründe für den Anstieg. Vor allem Personen, die neben einer Festanstellung etwas verdienen wollten, hätten Unternehmen gegründet. aj

Audi will 10 000 Stellen schaffen

München - Der Autobauer Audi will angesichts der guten Geschäftsaussichten in den kommenden Jahren 10 000 neue Mitarbeiter einstellen. „Bis Ende des Jahrzehnts wird die Zahl unserer Beschäftigen von 60 000 auf rund 70 000 steigen“, sagte Audi-Chef Rupert Stadler am Donnerstag auf einer Autokonferenz am Münchner Flughafen. Um die Erforschung von Elektroantrieben und Leichtbau voranzutreiben, will der Konzern zudem viel Geld in die Hand nehmen. „Wir werden bis 2015 über elf Milliarden Euro investieren“, kündigte Stadler an. Der weltweite Automarkt, auf dem derzeit etwa 60 Millionen Fahrzeuge pro Jahr verkauft werden, werde in den kommenden 15 Jahren um rund 60 Prozent auf 85 bis 90 Millionen Fahrzeuge wachsen. rtr

Apple entschuldigt sich mit 675 Euro

Seoul - Wegen Verletzung der Privatsphäre hat ein 36-jähriger Südkoreaner eine Entschädigung in Höhe von umgerechnet 675 Euro von Apple bekommen. Das teilte Apple Südkorea am Donnerstag mit. Der Anwalt Kim Hyung Suk hatte Klage eingereicht, weil sein iPhone seinen Aufenthaltsort speichere. Dies verletzte seine verfassungsmäßigen Rechte. Er fordert eine Million Won (675 Euro) Entschädigung, das Gericht gab ihm recht, Apple akzeptierte. Kim rief nun alle rund drei Millionen iPhone-Besitzer in Südkorea auf, ebenfalls gegen Apple zu klagen. AFP

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