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Kunden kehren Ergo den Rücken

Düsseldorf - Die Affären um Lustreisen und Riester-Verträge haben den Versicherer Ergo nach eigenen Angaben mehrere hundert Kunden gekostet. „Verloren haben wir mit konkretem Bezug darauf etwa 500 Kunden“, sagte Ergo-Chef Torsten Oletzky der „Rheinischen Post“. Die Düsseldorfer waren durch eine Sex-Party mit Prostituierten als Belohnung für Versicherungsvertreter in die Schlagzeilen geraten. Außerdem musste der Konzern einräumen, dass er Riester-Verträge mit falschen Kostenberechnungen verkauft hatte. Zum Stand der internen Ermittlungen sagte Oletzky, er rechne Anfang August rechne mit dem Abschlussbericht der Wirtschaftsprüfer von PriceWaterhouseCoopers. Nach eigenen Erkenntnissen seien rund 12 000 Kunden betroffen, „aber sie sind nicht geschädigt“, betonte Oletzky. Ergo werde den Fehler beheben: „Die Kunden bekommen so am Ende mehr, als wenn das korrekte Formular verwendet worden wäre.“ dpa

Etappensieg für Apple im Patentstreit

Washington/San Francisco - Apple hat eine Vorabentscheidung im Patentverfahren gegen den taiwanesischen Smartphone-Hersteller HTC gewonnen. Die Internationale Handelskommission (ITC) urteilte am Freitag, HTC habe zwei Patente des iPhone-Konzerns verletzt. Der endgültige ITC-Beschluss steht noch aus. Er wird für den 6. Dezember erwartet. Erst dann wird sich zeigen, ob die Kommission an der Vorabentscheidung festhält. Experten verfolgen den Fall genau. Es ist eine der ersten Entscheidungen im jüngst aufgeflammten Patentkrieg unter den Smartphone-Konzernen. HTC kündigte bereits an, „energisch“ gegen das Urteil vorzugehen. Die Taiwanesen arbeiten mit dem Betriebssystem Android von Google. Apple hat ebenfalls Patentklage gegen Samsung eingereicht, die auch auf Android zurückgreifen. rtr

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