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Konjunkturerwartungen sinken



Mannheim - Mitten in der Schudenkrise im Euroraum hat sich die Konjunkturzuversicht deutscher Finanzexperten im Juli erneut deutlich eingetrübt. Die ZEW-Konjunkturerwartungen seien im Vergleich zum Vormonat um 6,1 Punkte auf minus 15,1 Punkte gefallen, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Das ZEW begründet die Stimmungseintrübung vor allem mit der Schuldenkrise in der Eurozone. Auch die wirtschaftliche und finanzpolitische Lage der Vereinigten Staaten werde mit zunehmender Sorge betrachtet. Mit dem erneuten Rückgang haben sich die Konjunkturerwartungen nunmehr das fünfte Mal in Folge eingetrübt. dpa

Schutz vor gefährlichem Spielzeug

Straßburg - In Deutschland tritt am heutigen Mittwoch eine EU-Richtlinie in Kraft, die Kinder künftig besser vor gefährlichem Spielzeug schützen soll. Damit gelten nun strengere Vorschriften etwa für chemische Substanzen, die Krebs auslösen oder das Erbgut schädigen können. Sie dürfen sich nicht mehr in „zugänglichen Teilen“ der Spielsachen befinden. Besonders giftige Schwermetalle wie Blei oder Quecksilber sind verboten, die Grenzwerte für Nickel wurden gesenkt. Für leicht zu verschluckende Kleinteile sind deutlich lesbare Warnhinweise Vorschrift. Duftstoffe mit „hohem allergenen Potenzial“ sind ganz verboten. Für einige Chemikalien, darunter krebserregende Stoffe, gibt es eine Übergangsfrist von zwei Jahren. Damit greifen die Vorschriften für diese Stoffe erst bei Spielsachen, die ab dem 20. Juli 2013 auf den Markt kommen. AFP



Conergys Ex-Spitzenkräfte angeklagt

Hamburg - Ex-Aufsichtsratschef Dieter Ammer und fünf frühere Spitzenkräfte des Hamburger Solarunternehmens Conergy sollen nach dem Willen der Staatsanwaltschaft vor Gericht kommen. Die Behörde hat Anklage wegen Verdachts der Marktmanipulation, der Bilanzfälschung sowie des verbotenen Insiderhandels erhoben, wie Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers am Dienstag sagte. Mit dem Verkauf eigener Aktien sollen die Beschuldigten rund 42 Millionen Euro erlöst haben. Wird die Anklage zugelassen, sollen sich die sechs Männer vor der Wirtschaftsstrafkammer des Hamburger Landgerichts verantworten. dpa

Online-Glücksspiel bleibt erlaubt

Frankfurt am Main - Anbieter von Glücksspielen im Internet haben am Dienstag davon profitiert, dass die EU-Kommission den Beschränkungen der Bundesregierung für das sogenannte Online-Gaming einen Riegel vorgeschoben hat. An der Londoner Börse legten Bwin.Party und Betfair zu. Die EU-Kommission hatte entschieden, dass Deutschland die Regeln nicht in Kraft setzen darf, die auf ein Verbot von Glücksspielen im Internet hinausgelaufen wären.rtr

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