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„Schienenfreunde“ unter Verdacht

Bonn - Das Bundeskartellamt hat seine Ermittlungen wegen unerlaubter Preisabsprachen im deutschen Eisenbahnmarkt ausgeweitet. Nach Ermittlungen wegen des Verdachts von unerlaubten Absprachen bei Schienen habe es in der vergangenen Woche auch eine Durchsuchung in Sachen Weichen gegeben, sagte ein Sprecher des Bundeskartellamts am Dienstag. Zu weiteren Details wollte die Behörde keine Stellung nehmen. Ein Kartell mit Namen „Schienenfreunde“ soll mit unerlaubten Preisabsprachen hohe Millionenschäden angerichtet haben. Bei den Ermittlungen gehe es um 30 Beschuldigte aus zehn Unternehmen, sagte ein Sprecher der Bochumer Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen sollen sich unter anderem gegen Voestalpine und die Thyssen-Krupp- Tochter GfT Gleistechnik richten. dpa

75 Millionen Euro Ehec-Schäden

Berlin - Die Einbußen der deutschen Gemüseproduzenten wegen der Ehec-Infektionswelle sind nach Angaben des Bauernverbandes weit höher als die anstehende Entschädigung der EU. Insgesamt sei von etwa 75 Millionen Euro Schaden auszugehen, teilte der Bauernverband mit. Bei den zuständigen Landesbehörden sind laut Bundeslandwirtschaftsministerium 16 Millionen Euro für vorgesehene Entschädigungen angemeldet worden. Damit werde nur ein Bruchteil der Einbußen abgedeckt, erklärte der Verband. Es dürfe nicht zu weiteren Kürzungen kommen, falls das vorgesehene Entschädigungsbudget von europaweit 210 Millionen Euro überschritten werden sollte. dpa

Tempo beim Ausbau der Stromnetze

Bonn - Die Bundesnetzagentur macht bei der Umsetzung der Beschlüsse zur Energiewende Tempo und bindet bei der Netzplanung die Öffentlichkeit ab sofort mit ein. Bis Oktober 2012 will sie den Bundesbedarfsplan zum Ausbau überregionaler und grenzüberschreitender Stromnetze vorlegen. Nach Überprüfung durch Bundesregierung und Bundestag werde Anfang 2013 mit der „trassenscharfen“ Planung begonnen werden können, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, am Dienstag. Wenn alles gutgehe, könne 2016 mit dem Bau der neuen Leitungen begonnen werden. dpa

Google an Zynga beteiligt

New York - Nun ist es offiziell: Google gehört zu den Investoren des boomenden Onlinespieleanbieters Zynga. Auch die deutschen Samwer-Brüder waren über ihre Beteiligungsgesellschaft European Founders Fund zwischenzeitlich dabei. Das geht aus Unterlagen hervor, die die US-Börsenaufsicht SEC am Montag im Zuge des nahenden Börsengangs von Zynga veröffentlicht hat. Bislang war über die Google-Beteiligung nur spekuliert worden. Beim anstehenden Börsengang von Zynga wird über einen Wert von 20 Milliarden Dollar spekuliert. dpa

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