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Widerstand gegen T-Mobile-Verkauf

New York - In den USA wächst der Widerstand gegen den geplanten Verkauf der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile USA an den Konkurrenten AT&T. Der einflussreiche Senator Herb Kohl, Vorsitzender des Wettbewerbsausschusses, erklärte, der Verkauf schade dem Wettbewerb und den Kunden, stehe im Widerspruch zu den Wettbewerbsregeln und sei nicht im Interesse der Öffentlichkeit. Dies teilte er dem Justizministerium und der Regulierungsbehörde FCC mit. Die Telekom hatte im März angekündigt, sie wolle ihr Geschäft in den USA für 39 Milliarden Dollar an AT&T verkaufen. AFP

Morgan Stanley im Minus

Bangalore- Die US-Großbank Morgan Stanley hat im zweiten Quartal besser abgeschnitten als von Analysten erwartet. Der Verlust habe je Aktie 0,38 Dollar erreicht, nach einem Gewinn von 1,09 Dollar im Vorjahr, teilte das Institut mit. Branchenexperten hatten mit einem deutlich höheren Minus von 0,64 Dollar gerechnet. Die Einnahmen zogen im Quartal auf 9,3 Milliarden Dollar an. rtr

Höhere Kosten bremsen Scania kaum Stockholm - Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania hat im ersten Halbjahr zwar hohe Gewinne eingefahren, dabei aber zunehmend mit steigenden Kosten, Lieferproblemen und Währungsbelastungen zu kämpfen gehabt. Wie das Unternehmen mit VW als Mehrheitseigner mitteilte, stieg der Nettogewinn in den ersten sechs Monaten um 30 Prozent auf 4,9 Milliarden Kronen (541 Millionen Euro). Scania steigerte seinen Umsatz im ersten Halbjahr um 18 Prozent auf 43,7 Milliarden Kronen – das entspricht rund 4,8 Milliarden Euro. dpa



Gutes Wetter gut für Versicherer

Berlin - Die ruhigen Witterungsverhältnisse in der ersten Jahreshälfte haben die Erträge der Versicherer steigen lassen. Erstmals seit zwei Jahren sei zwischen Januar und Juni der Gewinn der Branche gestiegen, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Die Branche verdiente mit Prämien, deren Summe die Forderungen überstieg, 1,8 Milliarden Euro – 600 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor. Die Beiträgseinnahmen legten im Schnitt um 2,4 Prozent zu, die Ausgaben für Schäden um 0,2 Prozent. Zudem werde es den Versicherern dem GDV zufolge 2011 gelingen, höhere Prämien für Haftpflicht- und Kasko-Policen durchzusetzen. AFP

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