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Spieler retten Microsoft

Berlin - Die ungewisse Zukunft des Betriebssystems Windows im Zeitalter der Tablet-Computer wirft einen Schatten auf die Zahlen von Microsoft. Der Umsatz mit dem Paradeprodukt des Softwarekonzerns ging das dritte Quartal in Folge zurück. Der Konzern leidet unter dem schwächelnden PC-Markt, weil das Betriebssystem den von Apple dominierten Wachstumsmarkt der Kleincomputer nicht erobern konnte. Dennoch übertraf Microsoft mit einem Gewinnsprung um 30 Prozent auf knapp 5,9 Milliarden Dollar (4,1 Milliarden Euro) im abgelaufenen Quartal die Erwartungen der Experten. Gerettet haben Microsoft gute Geschäfte mit seinem Programmpaket Office und seiner Spielekonsole Xbox. Im Gesamtjahr setzte der Konzern 69,9 Milliarden Dollar um und verdiente dabei 23,2 Milliarden Dollar. vis/rtr

Mercedes schafft 600 neue Jobs

Stuttgart - Im Stammwerk des Autobauers Daimler in Stuttgart-Untertürkheim entstehen dieses Jahr 600 neue Jobs. Grund sei der anziehende Absatz und der damit steigende Produktionsbedarf, teilte der Konzern mit. Das Mercedes-Werk in Untertürkheim baut mit den Standorten Hamburg und Berlin die Antriebsstränge – die Kette vom Motor über das Getriebe bis hin zu den Achsen. dpa



Bahn gibt US-Luftfrachtgeschäft auf
Berlin - Die Deutsche Bahn gibt ihr Geschäft mit der Luftfracht in Nordamerika und Mexiko auf. Grund dafür seien das schwache Wirtschaftswachstum in Amerika und die gestiegenen Treibstoffpreise, teilte der Konzern mit. Bislang betreibe die US-Tochter Schenker Inc. eine Flotte mit 20 Flugzeugen für Transporte in den USA, Kanada und Mexiko. Inneramerikanisch soll die Fracht künftig auf dem Landweg transportiert werden. Betroffen seien 700 Mitarbeiter. „Möglichst viele von ihnen“ sollen nach Darstellung der Bahn in anderen Sparten beschäftigt werden.dpa



Berliner Handel optimistisch

Berlin - Der Einzelhandel in Berlin und Brandenburg erwartet bis Jahresende einen guten Geschäftsverlauf. „Wir werden dieses Jahr beim Umsatz im schwarzen Bereich abschließen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen. Er sei optimistisch, dass der Einzelhandel 2011 in Brandenburg mit einem leichten Plus und in Berlin mit einem etwas besseren Ergebnis abschließen werde.dapd

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