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Microsoft eröffnet Labor in München



München - Nach den jüngsten Hackerangriffen auf Behörden und Unternehmen verstärkt Microsoft seine Forschungsbemühungen für mehr Sicherheit in der IT-Technik. Der amerikanische Softwarekonzern eröffnete am Dienstag in München ein neues Forschungslabor. Hier sollen auch Experten für die Untersuchung von Hackerangriffen arbeiten, sagte Vinny Gullotto vom Microsoft Malware Protection Center (MMPC). In den Labors werden Internetangriffe mit automatischen Analysewerkzeugen gezielt überwacht und fortlaufend analysiert. „Die Erkenntnisse fließen dann in die Produkte ein“, sagte Gullotto. dpa

Shell testet Bezahl-Luftdruckgeräte

Berlin - An einigen wenigen Tankstellen in Deutschland wird schon seit längerem Geld für das Luftaufpumpen verlangt – jetzt wagt sich bundesweit auch erstmals ein großer Mineralölkonzern auf dieses Gebiet vor. Der Energiekonzern Shell will in den kommenden sechs Monaten an zehn ausgewählten Tankstellen kostenpflichtige Reifenluftdruckgeräte aufstellen. Das Unternehmen bestätigte entsprechende Medienberichte. Bereits jetzt setzen nach Unternehmensangaben zehn Shell-Tankstellen auf den Reifendruck gegen Bezahlung. dpa

Autos sind billiger geworden

Brüssel - Neuwagen sind in Deutschland und der EU im vergangenen Jahr billiger geworden. Dank des scharfen Wettbewerbs und wegen Rabatten zahlten Autokäufer real 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie aus einem Bericht der EU-Kommission hervorgeht. In Deutschland betrug der Preisrückgang 1,9 Prozent. Nach wie vor sind allerdings viele Modelle in Deutschland europaweit am teuersten – als Grund dafür gelten unter anderem die hohen Lohn- und Vertriebskosten hierzulande sowie das Markenbewusstsein der Käufer. In Deutschland liegen die offiziellen Preise rund 7,7 Prozent über dem EU-Schnitt. dpa

Soros kickt Anleger raus

Boston - Nach fast vier Jahrzehnten gibt der Großinvestor George Soros seinen Kunden ihr Vermögen zurück und zieht damit wie eine ganze Reihe weiterer Hedgefondsmanager die Konsequenzen aus einer strengeren Regulierung der Branche, die insgesamt zwei Billionen Dollar in den Fingern hat. Der Soros-Fonds werde nur noch Familienkapital verwalten, teilte der 80-Jährige gemeinsam mit seinen beiden Söhnen am Dienstag in einem Brief an die Investoren mit. Die Runde der Branchengrößen lichtet sich damit um einen der legendärsten Manager. Soros war es, der Anfang der neunziger Jahre eine Milliarde Dollar mit Wetten gegen das britische Pfund verdient und Großbritannien damit noch im Anlauf auf die Euro-Zone aus dem Rennen gekippt hat. rtr

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