NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Obama will Autos sparsamer machen

Washington - US-Präsident Barack Obama will Autos auf amerikanischen Straßen deutlich sparsamer machen. Bis spätestens 2025 sollen die Hersteller den durchschnittlichen Benzinverbrauch ihrer Flotte auf maximal 4,3 Liter pro 100 Kilometer senken, erklärte Obama am Freitag. Er nannte die neuen Vorschriften den wichtigsten Einzelschritt, den die USA jemals zur Reduzierung ihrer Abhängigkeit von ausländischem Öl unternommen hätten. Die Regeln sollen den US-Ölverbrauch in den kommenden 15 Jahren um 2,2 Millionen Barrel pro Tag senken. Außerdem soll der Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) bis 2015 um insgesamt sechs Milliarden Tonnen gesenkt werden, erläuterte Obama in Anwesenheit von Top-Managern der Autobranche, mit denen er die Vorschriften monatelang aushandelte. rtr

Die Deutschen kaufen deutlich mehr

Wiesbaden - Die deutschen Einzelhändler bekommen den wirtschaftlichen Aufschwung zu spüren. Im Vergleich zum Monat Mai verzeichneten sie im Juni ein deutliches Umsatzplus von – kalender-, saison- und inflationsbereinigt – 6,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Positiv fiel auch die Halbjahresbilanz des Einzelhandels aus mit einem Umsatzplus von 1,3 Prozent. Von der zunehmenden Kauflaune der Deutschen profitierten im ersten Halbjahr vor allem die Anbieter von Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren. Mehr Geld gaben die Deutschen von Januar bis Juni auch für Möbel, Haushaltsgeräte und Baubedarf aus. Klarer Gewinner im ersten Halbjahr war der Internet- und Versandhandel. AFP

Euro-Inflationsrate sinkt leicht

Luxemburg - In den 17 Ländern mit Eurowährung sind die Verbraucherpreise im Juli um 2,5 Prozent gestiegen. Das ist etwas weniger als die 2,7 Prozent vom Juni, wie das Statistische Amt der EU am Freitag in Luxemburg mitteilte. Die Teuerung liegt damit auch im Juli deutlich über der kritischen Marke von zwei Prozent, die eigentlich in der Eurozone nicht überschritten werden sollte. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht nur bei Werten knapp unter dieser Marke die Preisstabilität gewahrt. Bei dem Wert handelt es sich um eine erste Vorausschätzung.dpa

Schweizer Nationalbank mit Verlust

Zürich - Die Aufwertung des Frankens hat der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im ersten Halbjahr 2011 tief in die roten Zahlen gestürzt. Die Notenbank gab am Freitag für den Zeitraum Januar bis Juni einen Verlust von 10,8 Milliarden Franken bekannt. Wechselkursverluste schlugen mit 11,7 Milliarden Franken negativ zu Buche, hieß es. Alle wichtigen Währungen verloren in den vergangenen Monaten gegenüber dem Franken zum Teil deutlich an Wert. Sogar auf ihren Goldbestand verbuchte die SNB deswegen einen Bewertungsverlust von 1,6 Milliarden Franken. Der Goldpreis-Anstieg wurde durch die Dollar-Abwertung mehr als aufgefressen. rtr

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben