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GM und Opel erholen sich

Detroit - Der US-Autokonzern General Motors (GM) hat im vergangenen Quartal Umsatz und Gewinn stärker gesteigert als erwartet. Der Netto-Gewinn stieg auf 2,52 Milliarden Dollar von 1,33 Milliarden Dollar, wie der Opel-Mutterkonzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz kletterte auf 39,4. Auch bei der Konzerntochter Opel wies GM eine Verbesserung aus. So erzielte GM Europe ein bereinigtes operatives Quartalsergebnis von 100 Millionen Dollar. Vor einem Jahr war es noch ein Minus von 200 Millionen Dollar gewesen. Bei Opel hatten Spekulationen über einen Verkauf wochenlang für Verunsicherung gesorgt. Erst Ende Juli hatte sich GM-Chef Daniel Akerson zu einem Dementi durchgerungen. rtr



US-Schulden übersteigen das BIP

Washington - Nach Anhebung der Schuldengrenze ist die Staatsverschuldung der USA auf über 100 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) gestiegen. Unmittelbar nach Inkrafttreten des Gesetzes am Dienstag nahm die Regierung in Washington 238 Milliarden Dollar (166 Milliarden Euro) an neuen Krediten auf, wie aus Statistiken des US-Finanzministeriums hervorging. Damit stieg die Verschuldung auf 14,58 Billionen Dollar, während das BIP 2010 bei 14,53 Billionen Dollar lag. Zuletzt hatten die US-Staatsschulden die jährliche Wirtschaftleistung nach dem Zweiten Weltkrieg 1947 überstiegen. AFP

Weniger Firmen gehen pleite

Hamburg - Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist in den ersten sechs Monaten um elf Prozent auf 15 300 zurückgegangen. Für das Gesamtjahr sei mit 30 000 Insolvenzen zu rechnen – so wenige wie vor der Finanzkrise, teilte die Wirtschaftsauskunftei Bürgel am Donnerstag mit. Im Vorjahr waren es noch 32 300. „Die konjunkturelle Lage in Deutschland wirkt sich positiv aus“, sagte Bürgel-Geschäftsführer Norbert Sellin. AFP



Zwölf Millionen Arbeitskräfte fehlen

Nürnberg - Die Zahl verfügbarer Arbeitskräfte in Deutschland wird bis 2050 von heute 44,8 Millionen um zwölf Millionen zurückgehen. Schon bis 2025 werden dem Arbeitsmarkt wegen der rückläufigen Bevölkerungszahlen fast 3,5 Millionen Menschen fehlen, zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Demnach muss sich die Wirtschaft auf ein sehr viel geringeres Arbeitskräfteangebot auch dann einstellen, wenn es gelingt, mehr Ältere, Frauen und Ausländer am Erwerbsleben beteiligen. AFP

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