NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Flugticketsteuer wird nicht geändert



Berlin - Die Bundesregierung will die seit Jahresbeginn geltende Flugticketsteuer trotz Vorwürfen der Wettbewerbsverzerrung vorerst nicht ändern oder ausweiten. Es gebe „keine Planung für eine Erhöhung der Steuertarife“, teilte das Bundesfinanzministerium auf eine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion mit. Zudem erwäge man „zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht, den Frachtflugverkehr einzubeziehen“. Auch für eine Differenzierung der Steuer nach Economy Class und der teureren Business Class bestehe „derzeit kein Raum“. Das Ministerium geht weiter davon aus, dass die für dieses Jahr erwarteten Einnahmen von 940 Millionen Euro zur Etatsanierung realisiert werden können. dpa

Warren Buffett verdient wieder mehr

New York - Die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway des US-Milliardärs Warren Buffett hat im zweiten Quartal ihren Gewinn kräftig gesteigert. Der Überschuss habe sich zum Vorjahr um 74 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar erhöht, teilte das Unternehmen mit. Berkshire führte das Plus auf günstige Investment-Ergebnisse und die Stärke im Eisenbahngeschäft und produzierenden Gewerbe zurück. Dies habe Verluste in der Versicherungssparte ausgeglichen. rtr

Reeder fordern Piratengericht

Hamburg - Die internationale Schifffahrt sieht sich von einer neuen Angriffswelle brutaler Piraten bedroht. Nach dem Abflauen der gegenwärtigen Monsunwinde sei mit verstärkten Attacken im Golf von Aden zu rechnen, sagte Peter Hinchliffe, der Generalsekretär der Internationalen Schifffahrtskammer (ICS) in Hamburg. „Die Piraten werden immer brutaler, die Angriffe effektiver, die geforderten Summen höher“, erklärte er. Wegen zahlreicher rechtlicher Unklarheiten beim Kampf gegen die Piraterie sei es sinnvoll, einen internationalen Gerichtshof unter dem Dach der UN einzurichten, der speziell für Piraten zuständig wäre. „Das ist nicht unbezahlbar, aber der politische Wille ist nicht ausgeprägt.“ dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben