NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Frankreich wächst langsamer

Paris - Die französische Nationalbank rechnet im dritten Quartal nur mit einem moderaten Wirtschaftswachstum des Landes. Gegenüber dem zweiten Vierteljahr werde das Plus von Juli bis September lediglich 0,2 Prozent erreichen, teilte die Zentralbank am Montag mit. Damit würde die zweitgrößte Volkswirtschaft nur halb so schnell wie die Euro-Zone insgesamt wachsen. Zu Jahresbeginn hatte das Bruttoinlandsprodukt noch 0,9 Prozent zugelegt. Frankreich gilt neben Deutschland als Motor der Euro-Zone und droht mit einem schwachen Plus den Währungsraum zu bremsen. rtr

Moody’s ermahnt Japan

Tokio - Die Ratingagentur Moody’s hat Japan vor weiteren wirkungslosen Eingriffen am Devisenmarkt gewarnt. Diese wirkten sich negativ auf die Bonitätsnote des Landes aus, erklärte Moody’s am Montag. Solche Maßnahmen würden nicht dazu beitragen, die Finanzprobleme des Landes zu lösen. Alle großen Ratingagenturen bewerten den Ausblick für Japan negativ. Damit steht das Land unter genauer Beobachtung und könnte binnen Monaten herabgestuft werden. Japan muss den Spagat schaffen zwischen Sparen und Ankurbeln der gebeutelten Wirtschaft. Der starke Yen droht zudem, die Wettbewerbsfähigkeit der Exportbranche zu untergraben. Vergangene Woche hat das Land 4,6 Billionen Yen (rund 41 Milliarden Euro) verkauft, zudem lockerte die Bank von Japan ihre Geldpolitik weiter. rtr

OECD: Es geht bergab

Paris - Der Aufschwung in weiten Teilen der Welt und vor allem in den Industriestaaten hat laut OECD womöglich seinen Höhepunkt erreicht. Der Frühindikator für ihre gut 30 Mitgliedsländer sei im Juni den dritten Monat in Folge gesunken, erklärte die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) am Montag. Es gab einen Rückgang auf 102,2 von 102,5 Punkten im Mai. Auch die Barometer für die USA, die Euro-Zone, die sieben führenden Industrienationen (G7), Japan und China seien zurückgefallen. Zuletzt hatte die Industrie in vielen Ländern der Welt an Fahrt verloren. rtr

Chemiebranche ist zuversichtlich

Frankfurt am Main - Die Chemiebranche sieht ihren Aufschwung trotz der sich zuspitzenden Schuldenkrise noch nicht gefährdet. „In der Chemieindustrie sprechen momentan noch alle Fakten und Zahlen dafür, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzt“, erklärte der Chefvolkswirt des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Henrik Meincke, am Montag. Deutschlands drittgrößter Industriezweig gilt als Konjunkturbarometer. Chemieunternehmen beliefern fast alle Wirtschaftszweige und spüren daher die Aufs und Abs der Konjunktur mit als erstes in ihren Auftragsbüchern. rtr

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