NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Apple stoppt Tablet von Samsung

Düsseldorf - Apple hat seinem Wettbewerber Samsung den Vertrieb des Tablet-Computers Galaxy Tab 10.1 in der Europäischen Union untersagen lassen. Vor dem Landgericht Düsseldorf erwirkte der US-Konzern eine Einstweilige Verfügung gegen den südkoreanischen Hersteller, wie dpa aus Verhandlungskreisen erfuhr. Apple wirft Samsung vor, mit dem Galaxy Tab sein iPad zu kopieren und Schutzrechte zu verletzen. Samsung nutze dabei den Ruf des iPads aus. Der Vertriebsstopp betrifft die gesamte EU bis auf die Niederlande. dpa

Neue Arzneien helfen Boehringer

Frankfurt am Main - Neue Medikamente halten Boehringer Ingelheim, nach Bayer größter Arzneimittelhersteller hierzulande, trotz Patentabläufen auf Kurs. Der Umsatz legte im ersten Halbjahr um 2,6 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro zu, teilte das Familienunternehmen mit. Die Erlöse mit rezeptpflichtigen Medikamenten blieben mit 4,9 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Der Betriebsgewinn legte im Vergleich zum Vorjahr zu. Konkrete Zahlen nannte das Unternehmen aber nicht. Das Geschäft sei vor allem durch Neueinführungen geprägt gewesen. Der Konzern hatte unter anderem das neue Thrombose-Mittel Pradaxa auf den Markt gebracht, dem Analysten Milliardenumsätze zutrauen. rtr



Hasso Plattner finanziert Startups

Potsdam - Der SAP-Gründer Hasso Plattner investiert in junge Internet-Unternehmen. Seine Gesellschaft Hasso Plattner Ventures kündigte am Dienstag eine Partnerschaft mit dem Berliner Unternehmensgründer Team Europe an. Gemeinsam wollen beide Firmen in den nächsten zwei Jahren 20 Millionen Euro in Internet-Startups investieren. Team Europe solle die Akquisition übernehmen, hieß es in einer Mitteilung. Tsp

Fukushima-Konzern schreibt Minus

Tokio - Der Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima, der Energiekonzern Tepco, schreibt weiter tiefrote Zahlen. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 fuhr Tepco unter dem Strich einen Verlust von 572 Milliarden Yen (umgerechnet fast fünf Milliarden Euro) ein, teilte das Unternehmen mit. Für die Entschädigung von Opfern der Atomkatastrophe stellte der Konzern 398 Milliarden Yen bereit, weitere 105 Milliarden Euro musste Tepco auf die Verluste seiner Atomreaktoren abschreiben. AFP

Modekette Adler hat hohe Kosten

München - Die Kosten für den Börsengang und die Eröffnung neuer Geschäfte haben der Modekette Adler im ersten Halbjahr 2011 rote Zahlen beschert. Der Nettoverlust im fortgeführten Geschäft summierte sich auf 2,9 Millionen Euro, leicht oberhalb des Vorjahreswertes, teilte das Unternehmen in Haibach mit. Der Börsengang Ende Juni kostete allein rund 700 000 Euro. Hinzu kam die Eröffnung von vier Märkten. Beim Umsatz kann das Management bereits Erfolge vorweisen: So stiegen die Erlöse in den ersten sechs Monaten um knapp zehn Prozent auf 216,5 Millionen Euro. rtr



Freddie Mac braucht Staatshilfe

Washington - Der in der Finanzkrise verstaatlichte US-Hypothekenkonzern Freddie Mac hat die US-Regierung erneut um Staatshilfen gebeten. Das Unternehmen benötigt nach eigenen Angaben weitere 1,5 Milliarden Dollar an Steuergeldern. Einschließlich dieser Finanzanfrage belaufen sich die Staatshilfen dann auf mehr als 66 Milliarden Dollar. Für das zweite Quartal verbuchte Freddie Mac einen Verlust von 1,1 Milliarden Dollar.rtr



Aareal Bank macht Gewinn

Wiesbaden - Die Erholung auf dem Immobilienmarkt hat bei der Aareal Bank den Gewinn auch im zweiten Quartal sprudeln lassen. Der mit Steuergeldern unterstützte Immobilienfinanzierer erzielte von April bis Ende Juni 2011 einen operativen Gewinn von 44 Millionen Euro. Damit war das Konzernergebnis um 42 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, teilte die Privatbank am Dienstag mit.dpa

Neuer Investor für Blohm + Voss

Essen/Hamburg - Der Stahlkonzern Thyssen-Krupp verhandelt mit einem Finanzinvestor über den Verkauf des zivilen Teils der Hamburger Traditionswerft Blohm + Voss. Eine Absichtserklärung sei bereits unterzeichnet, sagte eine Konzernsprecherin am Dienstag. Den Namen des Interessenten wollte sie nicht nennen. Er kommt dem Vernehmen nach aus Großbritannien. Offiziell spricht Thyssen-Krupp nur von einem europäischen Investor. Die Absichtserklärung sei die Basis für die Verhandlungen, die sich noch in einem frühen Stadium befänden. Zum zivilen Teil von Blohm + Voss zählen der Bau von Luxusjachten, ein Reparatur- und ein Maschinenbausektor.dpa

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