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Deutsche Exporte gehen zurück

Wiesbaden - Die nachlassende Dynamik der Weltwirtschaft hat Deutschlands Exporte im Juni gebremst. Die Ausfuhren sanken im Monatsvergleich kalender- und saisonbereinigt um 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Sie gingen damit stärker zurück als erwartet. Hingegen lagen die Einfuhren 0,3 Prozent höher als im Vormonat. Gegenüber dem Juni des Vorjahres liegt die deutsche Exportwirtschaft zwar weiter im Plus: Der Anstieg um 3,1 Prozent auf 88,3 Milliarden Euro ist aber geringer als die jährlichen Wachstumsraten der Vormonate. Im Mai hatten die Exporte im Jahresvergleich noch um 20,1 Prozent zugelegt. dpa

Keine Einigung für Gebäudereiniger

Frankfurt am Main - Die Tarifverhandlungen für 900 000 Reinigungskräfte sind am Dienstag ergebnislos vertagt worden. Arbeitgeber und Gewerkschaft wollen sich am 23. August wiedertreffen, teilten beide Seiten mit. Die Arbeitgeber wollen die Löhne im Westen von 8,55 Euro in Lohngruppe 1 bei einer Laufzeit von 24 Monaten in zwei Stufen auf 8,90 Euro anheben, im Osten sollen sie von sieben auf 7,55 Euro steigen. Zudem seien die Arbeitgeber bereit, bis 2017 die Ost- an die Westlöhne anzugleichen. Den Arbeitnehmervertretern reicht das nicht. Sie verlangen eine Angleichung bis 2015 und 60 bis 90 Cent höhere Stundenlöhne bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Im Schnitt seien das 6,2 Prozent.dpa

Eine 3D-Brille für alle

Berlin - Der Standard-Wirrwarr um 3D-Bilder auf dem Fernseher könnte bald zu Ende sein. Drei große TV-Hersteller wollen sich auf einen gemeinsamen Standard für 3D-Brillen verständigen. Bislang bietet jeder Hersteller eine eigene Brille an, die an Geräten anderer Hersteller nicht funktioniert. Nun wollen Panasonic, Samsung, Sony und der 3D-Spezialist XPand 3D einen einheitlichen Technologiestandard erarbeiten. Bereits im September könne er lizenziert werden, teilten die Firmen mit. 2012 sollen die ersten Brillen auf den Markt kommen. dpa

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