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Kürzere Lieferzeiten für Neuwagen



Berlin - Neuwagenkäufer müssen nicht mehr so lange auf ihr Auto warten. Die Lieferzeiten für frei konfigurierbare Neuwagen seien im Juli in Deutschland auf 3,6 Monate gesunken, teilte das Car-Institut der Universität Duisburg-Essen am Mittwoch mit. Das sei knapp eine Woche weniger als Anfang Juni. Bei einigen Marken ist aber immer noch Geduld nötig: So lässt VW seine Kunden im Schnitt 5,2 Monate warten, bei Audi sind es 4,9 Monate. Auch einigen japanische und koreanische Hersteller kommen mit der Produktion nicht nach. Bei Suzuki liegt die Lieferzeit bei 5,4 Monaten, bei Hyundai sind es 5,3 Monate und bei Kia 4,9 Monate. mot

Online-Spiele legen kräftig zu

Berlin - Das Internet krempelt die Spielebranche um: Der Umsatz mit Online-Titeln wird dieses Jahr kräftig zulegen und dürfte 300 Millionen Euro erreichen. Das geht aus einer Prognose der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. Der Gesamtmarkt wächst demnach um rund 3,7 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro. Die wichtigsten Umsatzsäulen bleiben der Studie zufolge aber weiterhin Konsolen- und PC-Spiele. Bei den Online-Spielen berücksichtigt PwC Einnahmen aus Abos – etwa in Titeln wie „World of Warcraft“ – und den Verkauf virtueller Güter und zusätzlicher Inhalte. Bis 2015 werde dieses Segment jährlich um rund zehn Prozent auf 450 Millionen Euro wachsen. dpa

Millionenbußen gegen Rohrkartell

Bonn - Das Bundeskartellamt hat am Mittwoch Bußgelder von knapp zwölf Millionen Euro gegen Hersteller von Betonrohren verhängt. Die Wettbewerbshüter werfen den beiden Unternehmen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen unerlaubte Absprachen vor, hieß es in Bonn. Seit mindestens 2006 habe man sich über Preise, Quoten und die Zuteilung einzelner Aufträge aufwendig abgesprochen. Dadurch seien hohe Schäden entstanden, teilte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, mit. Gegen bundesweit weitere 13 Hersteller werde ermittelt. dpa

Firmen forschen mehr

Brüssel - Die am stärksten in der Forschung engagierten europäischen Unternehmen wollen künftig noch mehr investieren. Bis 2013 sollen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung jährlich um fünf Prozent steigen, ergab eine von der EU-Kommission am Mittwoch veröffentlichte Umfrage. 2009 hatten die befragten Unternehmen ihre Ausgaben noch um durchschnittlich 2,6 Prozent gekürzt. Drei Viertel des Geldes soll innerhalb der EU ausgegeben werden. dpa

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